Schreibprojekt!#2 – Die Angst – Fluch oder Segen?

Heute gibt es wieder einen
Spezial – Beitrag!

Und zwar gibt es wieder ein Schreibprojekt das zusammen mit der lieben Leyla von Feuerwerkmaedchen, entstanden ist!

Die Angst – Fluch oder Segen?

Heute möchten wir uns mit einem Thema beschäftigen, das absolut jeden Menschen auf diesem Planeten betrifft. Ganz gleich ob du groß oder klein, dick oder dünn, alt oder jung bist (das ist keineswegs wertend gemeint), auch DU kennst dieses Gefühl. Es ist ein Gefühl, dass dir in manchen Situationen Adrenalinschübe schenkt oder dich – und damit deinen gesamten Körper – komplett lähmt. Sicher kannst du es dir schon denken, es geht um die Angst. Das Thema selbst ist ein sehr Komplexes und Umfangreiches, da es sich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten lässt. Sei es aus medizinischer, theologischer oder aber auch aus philosophischer Sicht.

Das Wort Angst kommt aus dem lateinischen „angustus“ und steht für „Enge, Beengung, Bedrängnis“. Angst ist demnach ein Gefühl der Enge, das vor allem Situationen betrifft, deren Ausgang und Konsequenzen man sich nicht bewusst ist. Angst ist aber nicht gleichzusetzen mit dem deutlich weniger aggressiven Gefühl der Furcht – die Furcht ist das Gefühl, das man hat, wenn eine Bedrohung konkret und absehbar ist.

Also ist Angst im Grunde genommen nichts anderes als Irrtum, eine Täuschung oder eine Lüge! Sie hindert den Menschen in seiner Entwicklung, ein selbstbewusstes Individuum zu werden. Diese Tatsache lässt sich verstandesmäßig leicht aufzeigen:
Entwicklung ist eine Ansammlung von Erfahrungen, die man in seinem Leben gemacht hat. Doch steht die Angst im Vordergrund, so ist sie hinderlich und man umgeht Situationen und somit auch die ein oder anderen Erfahrung, die man hätte sammeln können – damit umgeht man auch einen Teil seiner Entwicklung.

Normalerweise kennt jeder von uns kennt das Gefühl, wenn man seine Angst überwunden hat. Es gibt einem das Gefühl mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu haben. Leider tritt aber auch der gegenteilige Effekt ein. Wenn man sich durch Angst einer Situation entzieht, fühlt man sich möglicherweise schlecht und unsicher. Auf diese Struktur bauen Panikstörungen auf. Je öfter man Situationen vermeidet, vor denen man – meist grundlos – Panik hat, umso stärker wird das Gefühl der Panik in diesen Situationen auftreten. Durch das Fliehen aus der Situation gibt man seinem Körper das Gefühl, die Angst sei begründet. Das Gehirn speichert diese Information und ruft sie immer wieder hervor, wenn man sich in dieselbe oder ähnliche Situation begibt. Die einzige Möglichkeit dieser Angst/Panik aus dem Weg zu gehen, ist die bewusste Konfrontation mit ebendieser. Das bezeichnet man als Desensibilisierung.

Aber sogleich muss auch auf die, so seltsam es auch scheinen mag, positiven Seiten der Angst eingegangen werden.Angst ist ein Urgefühl des Menschen. Sie schützt uns vor unbedachten Situationen. Einmal angenommen ein Mensch hat überhaupt kein Angstgefühl – er würde womöglich keinen Tag überleben. Er würde wann immer er möchte eine Straße überqueren, er hat ja keine Angst überfahren zu werden. Er würde sich nicht an Tempolimits halten, er würde auf Fensterbrettern sitzen, um die Aussicht zu genießen, er würde seinen Laptop in die Badewanne nehmen – diese Liste würde sich endlos weiterführen lassen. Im Grunde genommen kann Angst einen negativen Einfluss auf unser Leben haben, ist aber keineswegs wegzudenken. Angst ist Fluch und Segen in einem. Deshalb darf man Angst niemals mit Schwäche gleichsetzen – obwohl es in unserer Zeit häufig und gerne als eine bezeichnet wird. Genau deswegen sind Vertrauen und Mut, Teil der wichtigsten Tugenden gegen die Angst.

Über Angst lässt sich sehr viel sagen. Sie hat sehr viele Facetten und ist daher ein – wie schon erwähnt – äußerst komplexes und umfangreiches Gefühl. Im Grunde genommen lernen wir – wieder einmal neu – das Gefühle in vielen Dingen lebensnotwendig sind und es wohl kaum einen Menschen geben mag, der sich jeglichen Gefühlen entziehen kann.

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Ich möchte mich herzlichst bei Leyla bedanken, für die ihre Gedanken und die Zusammenstellung des gesamten Textes!!

Mfg
Matthias 🙂

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