Buchrezension#7 – Die Mutterglück Lüge

Titel:  Die Mutterglück Lüge

Autor: Sarah Fischer

Verlag: Ludwig Verlag

Erscheinung: 08.02.2016

Seitenanzahl: 240 Seiten

Inhalt:

Sarah Fischer wollte nie hauptberuflich Mutter sein. Sie ist nicht der Typ, der es genießt, mit seinem Kind Zeit auf dem Spielplatz zu verbringen. Sie liest nicht gerne vor, und Basteln mag sie auch nicht.

Sie fragt: Muss ich alles mögen, was meiner Tochter gefällt?

Wieso soll ich als erwachsene Frau ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich kein Glück dabei empfinde, mein Leben auf den Erlebnishorizont einer Zweijährgen zu beschränken?

Doch dann schleicht sich das schlechte Gewissen auch bei ihr ein. Nicht zuletzt, weil ihr Umfeld mit Unverständnis reagiert, als sie in ihren Job zurück will.

Sie ist jetzt nun mal Mutter, da müsse sie eben Abstriche machen.

Die Autorin:

Sarah Fischer, Jahrgang 1972, wird zwei Wochen nach ihrer Geburt adoptiert und wächst glücklich in Süddeutschland auf. Nach Stationen bei Virgin Records und MTV widmet sie sich dem Reisen.

Als Mongolei – Expertin betreut sie Film – und Fernsehteams unter anderem von ARD, ZDF und Arte und arbeitet als Vortragsreferentin.

Doch dann wird sie Mutter.

Rezension:

Ein Werk dass einem zum Nachdenken bewegt. Aber leider, so muss man beim Lesen des Buches feststellen, nicht zum Positiven.

Denn man stellt sich die Frage, warum werden manche Frauen freiwillig Mütter, im besonderen die Frauen, die ihre Karriere einem Kind vorziehen.

Dieses Buch gibt einen kurzen Einblick in das Leben der Autorin, seit ihrer Schwangerschaft. Trotz des Versuches ein wenig Humor in das Werk zu bringen, was selten gelingt, ist es zu 99%, pessimistisch Verfasst.

Auch viele Statistiken und Untersuchungen, werden vorgestellt um fast schon explizit darauf hinzuweisen, dass alles an der Mutterschaft schlecht ist. Es wirkt fast schon so, als sei das Werk eine Warnung, an Frauen die Mütter werden wollen.

Zudem gibt es einen großen Teil an sozialkritischem Inhalt. Der in manchen Fällen der Wahrheit entspricht, größtenteils aber aus der rein subjektiven Perspektive der Autorin entspringt.

Alles in allem kann man sagen, dass dieses Buch nur für Frauen geeignet ist, die ohnehin keine Kinder wollen.

 

3 von 5 Sternen

 

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LINK: 

Die Mutterglück Lüge – Randomhouse Verlag

 

 

 

 

 

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ilanah sagt:

    Ich kann mich der Autorin nur anschließen.
    Nichts ist so „verklärt“ wie das Mutterglück.

    Ich hatte über 6000 Kinder in den Händen, habe deren Eltern, hauptsächlich die Mütter, mit betreut.

    Hinter vorgehaltener Hand erzählten ALLE das, was die Autorin beschreibt.

    Als würde es glücklich machen, wenn man einen 24 Std.-Job hat, der weder gewürdigt noch bezahlt wird.
    KEIN Mann würde das so mitmachen.

    Das heißt nicht, dass Kinder nichts tolles sind, aber es sind die mieserablen gesellschaftlichen Umstände, die es einem als Mutter schwer machen.

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