Zusehen statt helfen!

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Anhand des Titels, kann man vielleicht ein wenig erahnen um was es geht.

Sehr wahrscheinlich haben viele, den tragischen Unfall mit dem ausgebrannten Bus mitbekommen.
Heute in der Nacht, habe ich dazu einen Beitrag bei Stern.TV, der mich echt fast zur Weißglut gebracht hätte.

Nämlich das Problem mit den Gaffern!

Wie dreist oder dämlich muss man eigentlich sein, das man zu einem Rettungswagen maschiert und hinten hinein, wo die verletzte Person behandelt wird, filmt oder fotografiert?

Ja klar, ich denke jeder von uns sieht nach, was passiert ist odg. wenn ein Unfall oder ähnliches passiert, aber die meisten fahren weiter oder im besten Fall, hilft man, so weit man kann, aber das ganze auch noch aufzunehmen und sogar dann noch ins Netz zu stellen, ist doch wirklich nur krank und pervers.

Früher schauten viele einfach weg, heute schauen viele einfach zu, aber helfen tun die wenigsten?
Und dann auch noch die Einsatzkräfte anpöbeln, da sie die Gaffer wegschicken.

Ich frage mich echt, was in solchen Köpfen vor sich geht, wenn überhaupt.

Desshalb bin ich in diesem Fall sehr dafür, dass es für solche Personen, enorme Konsequenzen gibt.

Mfg
Matthias 🙂

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16 Kommentare Gib deinen ab

  1. JanJan sagt:

    Habe ich auch gesehen, man mag es nicht glauben, was man sieht, weil es so unbegreiflich ist. Die Menschen haben auch nicht mal das geringste Schamgefühl, wenn man sie darauf anspricht.

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    1. Ja, wie du schon sagtest, einfach unbegreiflich.
      Mir mag es nicht in den Sinn, wie man sowas machen kann?!

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      1. JanJan sagt:

        Mir auch nicht, man kann sich nur wünschen, dass solche Menschen mal selbst in eine solche Situation kommen.

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  2. Ich werde wohl nie verstehen, wie man das Leid anderer Menschen betrachten kann, als sähe man einen Film. Wie du schon sagst: Entweder ich kann helfen oder ich verzupf mich. Vor Jahren habe ich erste Hilfe geleistet nach einem Motorradunfall, bei dem einem jungen Mann ein Bein abgetrennt worden war. Nach der Erstversorgung hab ich mich so aufgeregt über die Gaffer, dass ich einem, der trotz Aufforderung nicht weiterfuhr, eine Beule in Auto getreten habe.

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    1. WOW!! Dafür hast du echt meinen Respekt, denn das mit anzusehen und zu helfen, muss echt schwierig sein!!

      Trotz das ich selbst viele Jahre bei der Feuerwehr aktiv war, blieben mir solche Sachen, zum Glück erspart.

      Hehe! Hat es nicht anders verdient!! 🙂

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      1. Ich bin in schwierigen Situationen normalerweise ruhig, tue was getan werden muss. Gehe auch bei Schlägereien schon mal dazwischen, wenn ein Ungleichgewicht herrscht. Bis auf ein paar blaue Flecken ist mir da auch selbst nie was passiert. Ich war halt die Erste am Unfallort. Am nächsten Morgen beim Frühstück bin ich dann in Tränen ausgebrochen.

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      2. WOW! Okay, das glaube ich! Ist aber echt ne große Leistung von dir! 🙂

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      3. Ich sehe das gar nicht als große Leistung, da es mich keine Überwindung kostet, sondern ich es irgendwie von der Natur als Geschenk mitbekommen habe, dass ich so reagiere. Das läuft dann alles wie automatisch ab. Bewusstheit setzt erst ein, wenn alles erledigt ist.

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  3. Ja, Matthias, ich stimme dir voll und ganz zu. Für solche Gaffer muss es Konsequenzen geben.

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    1. ausgesucht sagt:

      Muß es?! Ist das nicht ein wenig zu kurz gesprungen? Was zählt angesichts eines tief verwurzelten Katastrophen-Voyeurismus‘ mehr: Aufklärung oder Bestrafung?

      Und warum soll es Konsequenzen nur für die Gaffer geben? Warum nicht auch die, die ohne zu gaffen eine Rettungsaktion be- oder gar verhindern? Bsplw. weil sie wider die Normen der StVO keine Zu- oder Abfahrtsgassen für Hilfs- und Rettungsdienste lassen (also ihrer täglichen Borniertheit frönen)?

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      1. Aufklärung und Bestrafung müssen Hand in Hand gehen. Bestrafung ohne Aufklärung darf natürlich nicht sein (wobei ich nicht denke, die Gaffer sind ahnungslos und unbedarft). Aber Aufklärung ohne Bestrafung funktioniert leider oft auch nicht.
        Zudem ging es in Matthias‘ Beitrag speziell um die Gaffer, die Rettungskräfte behindern oder gar anpöbeln. Solche Menschen müssen meiner Meinung nach zur Rechenschaft gezogen werden. Und in diesem besonderen Fall muss erst eine Bestrafung erfolgen und anschließend Aufklärung – klingt paradox, aber menschliches Verhalten ist nicht immer geradlinig.

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  4. … und dennoch stellt Miss den Gedanken in den Raum:
    Wer hält seine Geschwindigkeit, wenn auf der Gegenfahrbahn ein Unfall ist?

    Gut Miss fährt weiter und schaltet das Radio ein und hofft dass nicht schlimmes passiert ist. Den schlimm sind auch die, nur darüber schimpfen können; das ’schon‘ wieder Stau ist_ oder die wild huben weil es nicht weiter geht…

    … Mit blauen 🐘 Grüßen

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    1. Das stimmt natürlich auch!! Da kommt dann auch das nächste Problem, die unfähigkeit und ignoranz mancher, zur Bildung der Rettungsgasse.

      LG zurück! 🙂

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    2. majus65 sagt:

      Also ehrlich gesagt finde ich auch das unverantwortlich. Auf der Gegenfahrban abzubremsen und auch zu gaffen, vielleicht dort auch noch einen Auffahrunfall, zumindest einen Stau zu verursachen.

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  5. Ja, gibt ja sogar welche, die über die von der Gegenfahrbahn, auf die andere Fahrbahn kommen, nur um zu Gaffen usw.
    Echt Krank, solche Typen!!!

    Ich bin für Aufklärung, lernen usw. statt Bestrafung. Eben pädagogische Maßnahmen, aber in diesem Fall geht es um Menschenleben und da muss einfach hart durchgegriffen werden, ohne Ausnahme.

    Seien es die Gaffer, oder eben die, die in jedweder Form, die Einsatzkräfte behindern.

    In Form von saftigen Geldstrafen und im härtefall Freiheitsstrafen.

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