Die Idee des Bedingunslosen Grundeinkommens!

image

Da ich gestern ja das Buch „Europa spart sich kaputt“, hier vorgestellt habe, möchte ich heute eine weitere Idee hier vorstellen.

Die Überschrift verrät es ja bereits um was es geht.

Und zwar das Bedingungslose Grundeinkommen!

In den letzten zwei/drei Jahren hat diese Idee, eine große Zustimmung gefunden. War es früher nur eine utopische Vorstellung von Hippis, Linken udg., beschäftigen sich seit einiger Zeit auch Wirtschaftswissenschafter, Unternehmer, seriöse Persönlichkeiten uvm., damit.

Sei es Götz Werner, Direktor der Drogeriemarktkette DM, Marc Zuckerburg, Gründer von Facebook und viele andere Prominente und Männer und Frauen von Wirtschaft und Politik, setzen sich dafür ein.
Aber auch Hunderttausende, wenn nicht Millionen Normalbürger.
So das diese Idee seit einiger Zeit auch sehr viel mediale Aufmerksamkeit erhält.

Auch gab und gibt es derzeit, darunter auch in Deutschland, sehr viele Studien und sogar Experimente und Testläufe. In Finnland wird es seit diesem Jahr sogar Offiziel getestet. Auch in einigen Deutschen Bundesländern, soll es höchstwahrscheinlich bald Test’s geben.
Auch gab es vor nicht allzu langer Zeit eine Europaweite Initiative dazu.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Gegner. Aber die gibt und gab es immer und überall.

Aber worum geht es jetzt genau dabei?

Und zwar gibt es dazu viele verschieden Ideen und Modelle, aber das Grundpinzip ist, das jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Religion, Status, udg., ein Einkommen erhält ohne jegliche Bedingung. Damit ein jeder Mensch autonom und in Freiheit sein Leben, Menschenwürdig leben und es selbst gestalten kann.

Aber eine genauere Infos dazu gibt es in dem Link zum Video:

Bedingungsloses Grundeinkommen:

https://m.youtube.com/watch?v=gEsKRsjou5k#

Es gibt dazu auch zahlreiche Diskussionsrunden uvm., auf Youtube.

Wie denkt ihr zu diesem Thema?

Mfg
Matthias 😀

Advertisements

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Eins meiner Lieblingsthemen. Was ich dazu denke, habe ich bereits in Sophias Tagebuch („Vorbilder? Fehlanzeige!) dargelegt und mit den zahlreichen Vorurteilen aufgeräumt. Lang, aber lohnt sich. Ich kopier das jetzt mal hier rein:
    Bedingungsloses Grundeinkommen
    Wollte ja noch mal über ein bedingungsloses Grundeinkommen als Gegenentwurf zu Hartz IV nachdenken – hat auch was mit dem wichtigen Thema „Freiheit und Selbstbestimmung“ zu tun. Das Grundeinkommen soll zur Existenzsicherung dienen – unabhängig von einer Erwerbstätigkeit, s. Definition von Arbeit. Kritik: es arbeiten nur noch wenige – müssen die „Faulen“ dann unterhalten – ist nicht finanzierbar – das letzte Argument wurde schon offiziell entkräftet.
    Sehen wir uns doch mal die Kosten und Folgen von Hartz IV an – größter Nachteil liegt in Wertung bzw. Abwertung der Antragsteller durch die Gesellschaft – dadurch ständige Rechtfertigungssituation – auch durch Überprüfungs- und Bestrafungspolitik – unterstellt dadurch Jedem grundsätzlich Betrugsabsichten – das züchtet Trotz und Gegenwehr – bindet Energien – lässt Motivationen verkümmern durch Scham und Gefühl der Minderwertigkeit – Selbstbild wird beschädigt – Depressionen und andere Krankheiten entstehen – auch nicht gerade kostengünstig für die Gesellschaft.
    Kosten entstehen über die Auszahlungen hinaus durch maßlos überteuerte Mieten – überhöhte Nebenkostenabrechnungen – Gerichtsverfahren nach Kürzungen oder Falschberechnungen – Rechtsanwälte – Sachbearbeiter – Kontrolleure – Missbrauch durch Arbeitgeber, die Hungerlöhne zahlen. Hab gelesen, dass rund ein Drittel der Gelder für Hartz IV für Verwaltung draufgehen. Zusammen mit den zuvor genannten Kosten ohne Nutzen sind es sicher 50% der Gelder, die die Bedürftigen zusätzlich bekommen könnten, ohne dass sich die Kosten erhöhen würden.
    Also hätte man für ein Grundeinkommen schon mal das Doppelte dessen zur Verfügung, was heute an Hartz IV-Empfänger ausgezahlt wird, – ohne all die demütigenden Nebenerscheinungen. Wer unwürdig behandelt wird, verhält sich irgendwann auch so – wer ständig einer Straftat verdächtigt wird, führt eines Tages auch eine kriminelle Handlung durch – sei es auch nur, um seine persönliche Situation ein wenig zu verbessern – es macht ja eh keinen Unterschied.
    Beim Grundeinkommen fallen alle genannten Zusatzkosten weg – der Mensch als Individuum erhält eine höheren Stellenwert – das stärkt die Selbstwahrnehmung – erhöht Motivation und Ehrgeiz, etwas Eigenes zu schaffen – sozial aktiv zu werden – das stärkt soziale Bindungen. Kinder müssen sich nicht mehr für ihre Eltern schämen – was Energien zur Verleugnung der Existenzangst bindet – können besser lernen – sehen einen Sinn im Lernen – haben bessere Zukunftsaussichten. Und die paar, bei denen das ausbleibt, kann die Gesellschaft schon verkraften.
    Da Wohnungen wieder persönlich angemietet werden, müssen die Mieten wieder realistisch gestaltet werden und sinken – Arbeitgeber werden sich wieder angewöhnen, anständige Löhne zu zahlen – mehr gut bezahlte Arbeit – mehr Steuereinnahmen. Wer zusätzliches Einkommen will, wird mit Freude und Einsatz arbeiten – weniger Krankheiten, weniger Unfälle, weniger menschliches Versagen – auch ein Haufen weniger Kosten für die Allgemeinheit. Das verdiente Geld kommt durch höheren Konsum wieder in Umlauf.
    Wer mit dem Grundeinkommen auskommt, wird vielleicht kostenlos in Schulen und Kitas kochen – weg mit dem Fertigfraß – wird kostenlos Nachhilfe geben, Kinder oder Alte betreuen – dem Nachbarn oder Verwandten beim Hausbau helfen – ach, es gibt so viele Möglichkeiten, wo Menschen sich und ihre Fähigkeiten gerne einbringen, wenn sie gewürdigt werden. Was spricht jetzt noch gegen ein Grundeinkommen?

    Ach und ich würde mir echt wünschen, dass auch dieses Buch von Vielen gelesen würde. Es bietet so viele neue Sichtweisen/Anstöße für die Aufgaben der Zukunft und bietet gleichzeitig einen Einblick in Fühlen und Denken vieler Jugendlicher.

    Gefällt 2 Personen

  2. Weil es eigentlich dazugehört zu dem Gesamtkomplex, hier Sophias Einlassungen zur Definition von Arbeit.:
    Wie definiert man Arbeit? Grundsatzfrage. Ist Arbeit nur eine Tätigkeit, für die ich bezahlt werde? Oder ist es vielmehr jede Tätigkeit, die einen Zustand oder ein Produkt herstellt, der einem anderen zugutekommt oder ihn entlastet – die Erstellung eines Kunstwerkes – eine Anstrengung, die zur Zerstreuung oder zum Wohlbefinden eines anderen beiträgt – eine geistige Anstrengung, die der Gesellschaft hilft, sich weiter zu entwickeln – eine geistige Anstrengung, die eine Entdeckung beabsichtigt oder zur Folge hat. Für mich ist das alles Arbeit. Was ich überhaupt nicht verstehe – warum hat die Höhe der Bezahlung einen höheren Wert als die Tätigkeit selbst?
    Wenn zum Beispiel eine Frau bei anderen Leuten für Geld putzt, dann arbeitet sie – wenn sie nur zu Hause putzt, arbeitet sie nicht? Wenn ich die Kinder anderer Leute versorge und dafür bezahlt werde, dann arbeite ich – wenn ich mich um meine eigenen Kinder kümmere, dann arbeite ich nicht? Das ist doch bekloppt! Merkt Ihr´s noch? Sollten wir nicht endlich aufhören, alles über finanziellen Ertrag zu definieren und wertzuschätzen? Das würde den Druck nehmen, ohne die Arbeit schwieriger zu machen.
    Weiteres Verständnisproblem – warum wird das Herstellen, Produzieren, Erhalten weniger geachtet, als Kontrollieren, Hinterherschnüffeln, Verschieben virtueller Zahlen auf einem Bildschirm und andere sinnlose Tätigkeiten – genauso wie das Helfen und Sorgen für andere Menschen gern gesehen wird, aber in dieser Gesellschaft nicht wirklich einen Wert besitzt, schon gar nicht einen angemessen bezahlten. Und seit wann genießt eigentlich der erfolgreiche Betrüger mehr Ansehen als der Betrogene, der nur auf Grund seiner eigenen Ehrlichkeit nie auf die Idee gekommen ist, hinter den schönen Worten könne eine böse Absicht lauern? Das war doch nicht immer so?

    Gefällt 2 Personen

  3. Ich kann fir in allen Punkten absolut nur zustimmen. Und das mit der Arbeit, ja.
    Es könnte somit jeder das Arbeiten was ihm eben glücklich macht.
    Andere könnten ihr Studium abschließen, die es sich vielleicht bis Dato nicht finanzieren konnten.
    Andere könnten damit ihr Hobby zum Beruf machen und so weiter und do fort.

    Meine Frage die ich mir oft stelle, wovor haben sie, die Gegner, denn Angst?
    Das sich viele Menschen verwirklichen und glücklich sind?!

    Aber vor allem Ökonomisch hätte es viele Vorteile, da ja dadurch die Kaufkraft usw. steigt, uvm. und gerade dadurch entsehen Arbeitsplätze, für die die eben dann diese Berufe ausüben wollen.

    Wegen den „schmutzigen Arbeite“ ist doch auch nur eine Ausrede der Gegner. Wieviele Menschen gibt es nicht, die von sich aus wirklich gerne Müllmann/Frau werden, zum Beispiel.

    Ich bin schon neugierig wie es in Finnland weitergeht.

    GLG 😀

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s