Buchrezension#29 – Nein

Titel: Nein – Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können

Autor: Anja Förster und Peter Kreuz

Verlag: Pantheon Verlag

Erscheinung: 26.09.2016

Seitenanzahl: 256 Seiten
Inhalt:

In einer Welt voller Teamplayer hat das Nein nichts verloren: Unkooperative Mitarbeiter, Chefs als Blockierer, Bürger als Querulanten.

Wer Nein sagt, gilt schnell als schwierig. 

Doch dieses Buch sagt Ja zu Nein! Denn NEIN ist nicht das böse Wort, das man nicht sagen darf – sondern eines der wichtigsten, besten, sinvollsten Wörter überhaupt! 

Wer selbstbestimmt leben und eigenständig Entscheidungen für etwas treffen will, muss sehr oft NEIN sagen – hinter jedem JA stehen viele NEIN’s.

Und diese Entschiedenheit kann jeder lernen. Ein Buch wie ein Befreiungsschlag.
Die Autoren:

Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein, schreibt der Focus über die gefragten Berater, Referenten und erfolgreichen Autoren.

“Alles außer gewöhnlich“ wurde 2007 Wirtschaftsbuch des Jahres, zuletzt erschienen Pantheon der Spiegel – Bestseller “Hört auf zu arbeiten“ (2013), “Nur Tote bleiben liegen“ (2014) und “Macht, was ihr liebt“ (2015)
Rezension

Auch dieses mal haben es die beiden Autoren geschafft, vielen Lesern aus dem Herzen zu sprechen. Mit ihrem Werk “NEIN“ zeigen sie nicht nur auf wie wichtig, aber auch wie es überhaupt möglich ist, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, sondern sprechen auch die in unserer Zeit noch immer teilweise negativen Folgen auf, die Menschen zu erwarten haben, wenn sie ein autonomes Leben führen. 

Dabei üben sie eine nicht zu leugnende Kritik an unserer Gesellschaft. Ab dem Kindergarten wird den Kindern schon indoktriniert, wie negativ es doch ist, selbstbestimmt und individuel zu sein. Dies geht hin bis zu fast jeder Firmenpolitik, aber gilt auch im Sozialleben.

Doch die Autoren zeigen auch deutlich auf, das dies nicht mehr Zeitgemäß ist und wie viele Firmen, einer hirachischen Arbeitspolitik entsagen und sehr erfolgreich sind, indem sie ihren Mitarbeiten sehr viel Freiheit geben. 

Zudem geben sie klar zu, dass es eben auch Menschen gibt, die die Verantwortung freiwillig abgeben und sich lieber “von Oben“ einem Diktat aussetzen, da es ja doch bequemer zu sein scheint.  

Eines ist logischerweise vorwegzunehmen, es ist kein Buch, das einem mit Regeln, oder Anleitungen nach Maß, odg., zeigt wie ein selbstbestimmtes Leben funktionieren könnte. Was selbstverständlich auch ein wenig widersprüchlich wäre. Das muss dem Leser klar sein. 

Ein Buch für Leser, die ein selbstbestimmtes und individuelles Leben führen wollen. 
5 von 5 Sternen
Cover:


Link zur Seite mit Leseprobe und weiteren Infos:

https://www.randomhouse.de/Paperback/NEIN/Anja-Foerster/Pantheon/e500426.rhd#biblios

Mfg

Matthias 😀

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