Buchrezension#45

Titel: Vom Ende eines langen Sommers

Autor: Beate Teresa Hanika

Verlag: btb Verlag

Erscheinung: 3.09.2018

Seitenanzahl: 320 Seiten

Inhalt:

“Bei vielen Dingen ist es einem nicht klar, dass man sie zum letzten Mal erlebt. Mir war nicht klar, dass es der letzte Sommer mit meiner Mutter werden sollte.

Ein Landgut in den Hügeln der Toskana: Hier nimmt eine berührende Geschichte ihren Ausgang über zwei Frauen, die gezwungen sind, ihren ganz eigenen Weg zu gehen. Und die erst erkennen, was sie verbindet, als es schon zu spät ist.

Die Autorin:

Beate Teresa Hanika, geboren 1976, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg. Für ihre Jugendbücher wurde sie u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Der Roman “Das Marillenmädchen“ ebenfalls bei btb erschienen, wird in sechs Sprachen übersetzt.

Rezension:

Die junge Marielle, findet vor ihrer Eingangstür ein verschnürtes Paket, dass die Tagebücher ihrer Mutter enthält, die vor kurzem verstorben ist. Darin ist ein Abschnitt aus dem jungen Leben ihrer Mutter, Franka, zu lesen, der aus dem Jahre 1944 ist, in Italien während des zweiten Weltkrieges und wie sie ihr Leben lebte, während deutsche Soldaten in demselben Haus wie Franka lebten…..

“Vom Ende eines langen Sommers“ ist ein Roman, der auch eine wahre Geschichte einer Familie sein könnte. Die Autorin erzählt die emotionale Geschichte einer Tochter und deren kühle und fast emotionlose Beziehung zu ihrer stolzen und kalten Mutter. Dabei kommen noch viele einzelne Bereiche aus dem Leben der beiden hinzu. So wie auch das letzte Jahr, als die beiden zusammenlebten, bevor ihre Mutter an einer Krankheit starb. Dabei steht immer die Beziehung zwischen beiden im Blickfeld.

In drei Anssichten, einmal aus der Sicht der 17- jährigen Mutter im Jahre 1944, dann aus dem Jahre 2003 aus Marielle’s Sicht, wo beide zusammenlebten in Farnocchia und dann einmal aus der “Gegenwart“ im Jahre 2004, wo sie, Marielle, in Amsterdam lebt, nach dem Tod ihrer Mutter.

Zu sagen ist, dass es Anfangs doch leider ein wenig trocken ist und zu Beginn durch die vielen Wechsel der drei Blickwinkel, etwas verwirrend sein kann. Leider sind dabei manche direkten Reden so schnell und kurz, aber auch so schnell wieder vorbei, sodass man beim Lesen ab und an übersieht, dass sich Personen unterhalten haben und man ein wenig aus der Konzentration beim Lesen kommt.

Ansonsten ist zu sagen, dass es für Leser von Dramen und gefühlvollen Familiengeschichten geeignet ist. Zudem gibt es auch spannende Momente und Einblicke in Situationen und in das Seelenleben, die vielleicht mancher Leser nachvollziehen kann, dass eine Mutter so fühlt.

3 von 5 Sternen

Cover:

Link zum Buch mit Leseprobe:

https://www.randomhouse.de/Buch/Vom-Ende-eines-langen-Sommers/Beate-Teresa-Hanika/btb-Hardcover/e505755.rhd

Ein großes Dankeschön geht dieses Mal wieder an “Literaturtest“ für die Anfrage und die Bereitstellung dieses Werkes!

Mfg

Matthias 😃

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.