Die Montagslyriker: Heute mit Christine Geiger!

Wir sind nun im Jahre 2019 angelangt. Einiges hat sich geändert.

Aber eines nicht und zwar:

Die Montagslyiker sind wieder da! 👍🏻😀

Ja! Wir, die liebe Mia und ich, begrüßen euch auch im neuen Jahr und heute geht es gleich wieder mit einer neuen Montagslyrikerin weiter.

Und zwar: Christine Geiger!

Und wie immer: schaut auch bei Mia vorbei!

Und nun viel Spaß 😃

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?

Es sind Worte und Bilder, die Empfindungen in mir hervorrufen und dann MUSS ich dazu schreiben.
Die Muse küsst mich meist morgens in der Früh oder spät am Abend.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …

Ich bin sehr kommunikativ, anstrengend, und will allen Dingen auf den Grund gehen.

3. Welche Götter verehrst du?

Ich lese querbeet.
Mal fasziniert mich dieser Autor, mal ein andrer-möchte mich da nicht festlegen.
Das Genre ist genauso breit gefächert.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?

Ich poste in Facebook und auf Instagram,mache mitunter etwas Werbung.
Ein dritter Lyrikband steht schon längst an, aber irgendwie fehlt etwas Zeit gerade, es tut sich sehr viel in meinem Leben.

5. Und nun, zeige dich!

Meine Werke:

Klimperklar und Letterlametta
( beides zu beziehen über Amazon/ Thalia auch)
Facebook:
Instagram:
war sie im Leben…
so hart im Nehmen
so weich im Geben
alles einstecken
ohne zu verrecken
das lernte sie früh
und verlor doch nie
ihre Weichheit im Geben
es war trotz allem
immer ihr Bestreben
andren Glück zu bringen
Dämonen niederzuringen
und zu leben
im weichmilden Geben
sie war so zart
und doch so hart
zu sich selbst
im Einkassieren
ohne jemals den Mut
den Glauben zu verlieren
fürs Leben
fürs Lieben
fürs Gute
wie etwas das außen hart
und innen weich ist
war ihr zumute
und egal wie es auch kam
sie glaubte ans Gute
gab weich ihr Lächeln
gab sanft ihre Liebe
stemmte sich kraftvoll
gegen jeden Schicksalshieb
luchste dem Glücksdieb
seine Beute ab
wurde nie müde
und machte nicht schlapp
in der Verwirklichung ihrer Träume
jätete sie Unkraut
riss bittere Bäume aus
sie machte sich nichts aus
der Härte des Lebens
das Schicksal versuchte vergebens
sie zu brechen
denn sie war im Nehmen so hart
im Geben so weich…
Zugeständnisse an einen Wäscheständer
mein Wäscheständer
verlor einen Draht aus seinem
Geländer
später dann einen zweiten
seine Beisetzung im Keller
begann ich mental
vorzubereiten
wie
so dachte ich
vermochte
er mit fehlenden Saiten
die Buntwäsche zu bestreiten
und gar die gekochte?
der vieljahrs bejochte
Wäscheständer ?
doch so in Gedanken
an geldenge Zeiten
kam ich ins Wanken
eine oder gleich zwei
Wäscheleinen zu ranken
von a nach b
das tät dem Ständer
wohl nicht weh
aber meinem Auge schon
die Leine war sowas von
orange
außen Plastik
innen Draht elastik
hastig packte ich sie wieder weg
alles hatte keinen Zweck
doch dann
war Kochwäsche dran
und ich fing an
und hängte quer
Schlüpfer und Tücher fürs Geschirr
im Zickzack wirr
zwischen die Lücken
was soll ich euch sagen
mit innerem Beglücken
stellte ich fest
diesen Wäscheständerrest
ich kann ihn
MEHR als vorher
bestücken
ORCHIDEEN VERSTEHEN
hinter Scheiben treibend
stehen Orchideen
sehen draußen Rosenbüsche
wehen
hören graue Krähen
krähen
wenn Augen nur sähen
was Sonnstrahlen verstehen
zu zaubern gar gülden
füllten Seelen sich mit Schmerzen
hüllten Herzen sich in Kerzen
gen Herbst hinan
wenn der Spätsommer dann
verklingt
wenn jedes Blatt ums Leben
ringt
und jedes Ästchen
rauschend singt
vom Abschied dann

Mfg

Matthias 😀

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