The Doomsday – Rüsten für den Untergang!

In diesem Beitrag möchte ich heute ein wenig über das Thema “Vorkehrungen für den Ernstfall“ sprechen.

Seit zwei Tagen, sehe ich mir eine interessante Dokureihe auf eine bekannten Streaming-Plattform an, wo es um dieses Thema geht.

Dabei werden verschiedene Menschen in den USA und ihre unterschiedlichsten Vorkehrungen gezeigt die sie treffen, für den Fall der Fälle.

Die so genannten “Doomsday-Preppers“.

Dabei handelt es sich aber um keine Personen oder Gruppen wie überängstliche Menschen, Verschwörungstheoretiker odg. Sondern um ganz normale Menschen und Familien.

Auch wird gezeigt, wofür sie sich vorbereiten. Sei es ein kompletter Zusammenbruch des Finanzmarktes, oder extreme Erdbeben, Überschwemmungen, Stromausfälle, usw. Eben alles, was eine ganze Zivilisation und ihre Ordnung zerstören kann.

Auch werden ihre Strategien beleuchtet. Angefangen von Unmengen an Nahrungsmitteln die sie selbst vorbereiten und aufbewahren, die Jahrzehnte haltbar sind, Fluchtpläne, geheime Verstecke an verlassenen Standorten, Training im Umgang mit Fern- und Nahkampfwaffen, Selbstverteidigung, Anschaffung von Schiffscontainer zum Schutz, uvm.

Natürlich kann man denken wie man mag über dieses Vorgehen, aber es ist auch irgendwie interessant, da sich einem selbst sich die Frage aufdrängt….“wie würde ich reagieren, wenn von jetzt auf morgen, alles kollabiert?“ Dazu kommen aber noch andere Fragen wie, “hätte ich genug um zu überleben?“ “würde ich auch Dinge essen, die man normalerweise nicht essen würde?“ aber auch “wie würde man sich im Ernstfall verteidigen?“

Gewisse Fragen stellen einem auch vor viele moralische Fragen, usw.

Natürlich wird auch von Experteb gezeigt, wie hoch das Risiko diverser Katastrophen wirklich ist…wobei einige nicht vorhersehbar sind.

Einiges ist davon gar nicht mal so dämlich. Da auch einige Tipps dabei sind, die einem auch so das Leben retten können, wenn man sich zum Beispiel im Wald verläuft odg. Was kann man an Pflanzen essen, wie filtere ich Wasser aus Bäumen, usw.

Aber anderes ist dann wirklich ziemlich übertrieben bis hin zu relativ fragwürdig. Denn bei einigen Dingen, glaube ich eher, dass man nicht so reagieren kann/wird im Ernstfall.

Wie seht ihr das?

Denkt iht solche Maßnahmen sind von Vorteil, übertrieben oder gar komplett sinnlos?

Mfg

Matthias 😃

11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hallo Matthias, wenn einem manchmal der Gedanke in den Sinn kommt, die knapp 100 cbm Wasser im Schwimmteich (ohne Chlor) sind zum Abkochen durchaus geeignet, ist das ein Zeichen dafür, dass man sich mehr oder weniger mit dieser Art Fragestellung beschäftigt hat? Oder kommt so etwas nur durch Meldungen von Wassermangel in bestimmten Regionen zustande? Freundliche Grüße, Olaf

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    1. Hallo Olaf

      Ich denke das dies schon ein kleiner Gedanke an daran ist. Ich glaube auch, dass jeder Mensch schon mindestens einmal daran Gedacht hat.
      Ich habe mich da auch schon öfters damit auseinandergesetzt. Zwar nicht so intensiv wie in der Doku, aber eben doch auch.

      Freundliche Grüße zurück 😃

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  2. hanneweb sagt:

    Fast etwas gruselig dein Beitrag und schon alleine die Vorstellung dieses Ernstfalles macht Angst.
    Für den Untergang, wie du ihn beschreibst braucht man sich wahrscheinlich nicht rüsten. Denn sollte es tatsächlich durch Wahnsinn so mancher Politiker so weit kommen🔥, ist eh alles aus, denke ich. So hab ich es zumindest mal in einer Dokusendung zum Thema verstanden.
    Passt ja wieder mal irgendwie zu meinem aktuellen Beitrag.😉
    Liebe Grüße von Hanne

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    1. Ja, so sehe ich das auch.
      So normale Rationen für eine Woche, bei eher “harmloseren“ Katastrophen ist vielleicht auch ganz von Vorteil.
      Aber diese Extremfälle…..ich weiß nicht….ich denke da hat es absolut keinen Sinn. Vielleicht bewirkt dies dann eben genau dass, was man eigentlich verhindern wollte.

      Muss ich mir gleich ansehen…👍😉😊

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  3. Wenn es soweit kommt, dann kommt es und alles ist vorbei … BASTA !

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  4. castorpblog sagt:

    Das erinnert mich an die duck and cover Filme der 60er Jahre, in denen die Amerikaner den Mitbürgern Tips gegeben haben, wie man im Falle eines Kernwaffenangriffs verhalten soll. Ich sehe es da ähnlich wie Achim, wenn es kommt, dann bin ich lieber gleich weg. Während des Studiums sind wir in die Atombunker des Studentenheims eingebrochen. Das war super für underground Punk Parties. Wenn ich mir aber vorstelle, darin einen Angriff zu überleben, dann hätte ich es lieber gleich hinter mir. Überlebenstips in der Wildnis halte ich aber für sehr sinnvoll. Noch vor ca. 50 Jahren wussten die meisten was in unseren Wäldern wächst, kreucht und fleucht. Das geht uns so ziemlich ab.

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    1. Oh ja, diese kenne ich zwar nicht mehr, aber so ähnliche Filmchen aus den 90ern bei uns, als es in dieser Zeit ein wenig knisterte…😉

      Ich habe mir vor kurzem eine Website durchgelesen, wie man einen Reaktorunfall/Nuklearangriff überleben würde, mit Gefahren usw….da kam mir auch der Gedanke, da ist es besser gleich im Zentrum zu sein.

      Das stimmt. Einiges wusste ich, von Pflanzen oder Wasser herstellung, aber andere Tricks…..da war ich echt verblüfft. Das ist wahr. 👍

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  5. Die Kinder, mein Mann und ich hatten das Thema schon einmal vor zig Jahren. Wir waren uns alle einig, dass bei einem Atomkrieg keiner von uns überleben wil. Wir wollen weder töten noch getötet werden in einem anschließenden Verteilungskampf ums Nötigste. Wir sagten damals, wir wollten uns alle zusammen auf unsere Terrasse setzen und uns festhalten.
    Ein Szenario, das ich für möglich halte, ist der Ausfall der Computersysteme, was speziell für alle Versorgungsleistungen von Bedeutung wäre. Dafür haben wir vorgesorgt. Wir wohnen ja im Hinterland, da wäre dann auch Benzinmangel ein Problem. Trockene Lebensmittel, Hefe, Wasservorrat, Dosen mit Sardinen, Bohnen, Tomaten, Kerzen, Stifte, Papier, Eingekochtes, Gas, Gasgrill mit Kochplatte, Holz, Wasserfilter. Außerdem wissen wir, was man alles essen kann in Wald und Flur und haben im Sommer eh unseren eigenen Kram. Ein paar Wochen lassen sich so schon überbrücken.

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, das habe ich mir auch schon oft gedacht.
      Eine sehr interessante Website, die ich mir einmal durchgelesen habe, zeigt einem wie man bei einem Reaktorunfall/Kernwaffenangriff überleben kann….wobei dies kein Leben mehr ist.

      Das stimmt. Das wäre nur noch ein Leben und Überleben, töten oder getötet werden usw.

      Ja, das finde ich auch wichtig. Für “kleinere“ Katastrophen vorsorgen ist denke ich richtig und wichtig. Aber alles was über mehrere Jahre dauern würde, also dass man auch den Schutzraum, etc. nicht verlassen dürfte,…glaube ich hätte wenig Sinn und wäre kein Leben mehr.

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      1. Wobei ich nicht einschätzen kann, wie ich wirklich in einem solchen Moment, in welchem alle moralische Vernunft aussetzt und nur reiner Überlebensinstinkt bleibt, wirklich reagieren würde. Auf jeden Fall würde ich wohl meine Kinder zu schützen versuchen, denn auch für die Vorsorge war der erste Gedanke: Die Kinder sind in den Städten verloren, die müssen dann sofort hierher.

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      2. Das stimmt natürlich….in der Theorie ist es oft leichter gesagt…ich muss da auch zugeben…im ersten Augenblick, glaube ich würde auch in mir einmal Panik losbrechen…und auch wenn man es sagt, ich glaube doch auch im Ernstfall wäre der Überlebenstrieb stärker als das “Aufgeben“.

        Absolut…am schlimmsten ist es immer für die Kinder. 😩

        Ja, das wird von den Experten auch so bewertet. Am Gefährlichsten ist es in den Megacitys, Großstädten und auch kleinere Städte. Da man hier auf die Infrastruktur angewiesen ist und es zu extremen Randalen usw. kämen würde. Am Land und wo weniger Einwohner sind, ist die Überlebenschance am Größten.

        Vor allem an Orten, wo sich die Menschen kennen und zusammenarbeiten können, steigt die Chance.

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