Ich hör, ich hör, was du nicht merkst! 😉

In diesem Beitrag, geht es heute wieder einmal um Technik, genauer gesagt um unsere Smartphones. 📱

Denn der ein oder andere Leser ist vielleicht schon einmal auf das Phänomen gestoßen, dass ihr bei Freunden odg. seid über etwas plaudert und beim nächsten Surfen im Netz, wird euch genau über jenes Thema etwas vorgeschlagen. Tja, leider hat dies keinesweg mit einem Zufall zu tun, oder leider aber auch nicht mit mentalen Fähigkeiten. Im Gegenteil. Jeder der sich Alexa und Co. freiwillig ins Haus holt weiß dass Gespräche, ohne das man es merkt aufgezeichnet werden.

Doch nicht nur mit diesen Geräten werden Gespräche aufgezeichnet, nein auch mit dem normalen Smartphone wird oftmals unbemerkt mitgehört!

Zwei Forscher aus Braunschweig haben genau dieses untersucht und zeigen auf worauf man achten sollte.

Denn wie die zwei Forscher erklären, liegt es of an einen doch relativ unachtsamen Umgang mit den Zustimmungen von Apps, die man sich aufs Smartphone holt. Denn oftmals werden Apps instaliert, die eine Software aufweisen die automatisch bei Geräuschen aufnehmen, dies aber nicht illegal sondern sogar oft mit unserer Zustimmung, die meist aber bei den AGB’s übergangen bzw. übersehen werden. So klicken wir auf die Zustimmung uns zu belauschen. Zum Beispiel die Software “Alphonso“, die in den meisten Apps zu finden ist.

Diese Software nimmt Musik, Werbung vom TV und sogar Gespräche automatisch auf und kann diese ohne weiteres identifizieren, so die beiden Forscher der Technischen Universität Braunschweig. Dabei geht sie genau so vor, dass diese Software beim Öffnen der App, die ersten 20 Sekunden aufzeichnet, danach nimmt die Software alle 15 Minuten zirka, etwa 15 weitere Sekunden auf. Die beiden Forscher vermuten, dass dies so gemacht wurde um die Akkulaufzeit nicht zu minimieren, so dass der Verbrauch dem Nutzer nicht sonderlich auffällt.

Diese kurzen Auffnahmen werden wie ein Fingerabdruck, auf den Servern des Betreibers verglichen. Ob es auch gespeichert wird, konnten sie nicht herausfinden. Diese “Fingerabdrücke“ werden dann geprüft und bei Gleichheit kann dem Nutzer personalisierte Werbung im Netz angezeigt werden.

Nach der Frage der Legalität gaben die beiden Forscher zu, dass es im Prinzip legal ist, da man ja selbst zustimmen würde, nur sei es eben Problematisch, da so ohne es zu ahnen, Benutzerprofile erstellt werden können. Was sehe ich für Werbung, was höre ich für Musik, über was spreche ich, usw.

Doch wie kann man sich nun als Nutzer schützen?

Die beiden Wissenschaftler geben eine klare Antwort. Man solte immer darauf achten, welche Zustimmungen beim Installieren erlaubt werden und ob dies überhaupt nötig sei. Wenn eine App die Zugriffserlaubnis auf das Mikro haben möchte, obwohl dies nicht nötig ist, sollte man zweimal überlegen ob man diese App wirklich braucht.

Quelle: (Brandeins.de/ https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2019/unabhaengigkeit/smartphones-legaler-lauschangriff?utm_source=zeit&utm_medium=parkett&utm_source=pocket-newtab)

Mfg

Matthias 😃

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