Montagslyriker – Special Nr. 2 Das große Finale

Liebe Leserinnen und Leser! 😀

Heute kommt das große Finale des Montagslyriker – Special und somit der wunderbaren Geschichte von Olga Polikevic, auf den Blogs von der lieben Kollegin Mia von Miasraum und mir.

Darum möchte ich gar nicht viele Worte verlieren und gleich zur Geschichte kommen.

Doch zuvor noch einen großen und herzlichen Dank an die wunderbare Autorin Olga Polikevic für die Teilnahme und ihre tolle Geschichte.

Und nun viel Spaß mit dem 3. und letzten Teil! ☺️

Teil3:
Dann kamen wundervolle Weihnachtstage. Eines nachts, als der Mond voll und rund war, lag Lucille in ihrem Puppenbett, sah aus dem Fenster zu dem Mond und träumte davon, was sie machen würde, wäre sie lebendig geworden. Ihre ‚Mama‘ schlief in ihrem Bett daneben. Plötzlich öffnete sich das Fenster und ins Zimmer flog ein sehr kleines Mädchen mit Flügeln hinter ihrem Rücken rein. Es ähnelte einem Schmetterling und rund herum um den Schmetterling war es sehr hell. Es schien, als befinde er sich in einer kleinen hellen Kugel. Er flog näher an Lucille, führte seine Hand an den Mund und blies. Auf Lucille flogen bunte, helle, schimmernde Staubflocken nieder. Danach flog das Schmetterling-Mädchen zu der schlafenden ‚Mama‘ und führte wieder seine Handinnenfläche an den Mund, blies und auch auf ‚Mama‘ flogen gleiche bunte, helle, schimmernde Staubflocken nieder.
Dann sagte das Schmetterling-Mädchen:
„Dein Traum hat sich erfüllt. Dein gutmütiges Herz und das gutmütige Herz dieser Frau und eure Liebe zu einander verdienen eine würdige Belohnung. Von nun an wirst du wieder ein lebendiges Mädchen werden, gehorsam sein und deiner Mutter nicht mehr davonlaufen.”
Lucille hörte diese Worte und die Stimme, aber auf eine erstaunliche Weise sprach das Schmetterling-Mädchen, ohne den Mund zu öffnen. Seine Stimme war sanft und leise, aber Worte, die es sagte, hörte Lucille klar und deutlich. Danach flog Schmetterling-Mädchen wieder aus dem Fenster raus und das Fenster schloss sich von selbst. Plötzlich wollte Lucille schlafen. Das hat sie verwundert, denn Puppen schlafen nie und wollen es auch nicht. Aber ohne es zu merken, schloss sie ihre Augen und schlief ein.
„Das ist ein Wunder! Das ist einfach ein Wunder!”, hörte Lucille ‚Mamas‘ Stimme und öffnete ihre Augen.
Die wieder junggewordene ‚Mama‘ stand auf den Knien und schaute sie an. In ‚Mamas‘ Augen glänzten Tränen. Das waren Tränen des Glücks.
„Mama, was ist passiert?”, fragte Lucille aus Gewohnheit und spürte, dass ihre Lippen sich beim Sprechen bewegten, als sie ihre Stimme hörte.
„Lucille, du bist ein richtiges, lebendiges Mädchen geworden! Das Leben hat sich erbarmt und dich mir wieder geschenkt. Ich bin so glücklich, mein Töchterchen!”

Mfg

Matthias 😀

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Olga Polikevic sagt:

    Danke von ganzem Herzen für die Ehre 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Bitteschön, absolut gerne 😊😃

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