Exosoziologie: Verhalten im Falle eines Kontaktes!

Ja, liebe Leserinnen und Leser!

Heute kommt ein zweiter Beitrag aus diesem Bereich, denn irgendwie stolpere ich gerade ├╝ber dieses Themengebiet. Dazu wird dies heute ein etwas l├Ąngerer Beitrag, da es einiges zu lesen gibt.

Und zwar fand ich folgendes, das BPB also die Bundeszentrale f├╝r Politische Bildung, ver├Âffentliche am 12.7.19 einen etwas l├Ąngeren Text auf ihrer Homepage.

Die beiden Autoren die nachfolgenden Text verfasst haben, sind Andreas Anton und Michael Schetsche. Andreas Anton ist promovierter Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f├╝r Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene und Michael Schetsche ist Forschungskoordinator am Institut f├╝r Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene, in Freiburg im Breisgau.

In diesem ver├Âffentlichten Text geht es um Verhaltensweisen im Falle eines Erstkontaktes mit Au├čerirdischen Lebewesen.

Unterteilt ist der gesamte Text in 4 Kapiteln: Signalszenario, Artefaktszenario, Begegnungsszenario und Sollten wir uns auf den Kontakt vorbereiten?.

Ich m├Âchte hier auch gar nicht zuviel vorwegnehmen sondern einfach den Text hier hereinstellen. Am Ende werde ich den Link zur Hompage mit der Seite dennoch auch verlinken.

Text:

Seit Ende des 19. Jahrhunderts kennen wir Au├čerirdische aus der Science-Fiction.[1] In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist das Thema zunehmend auch f├╝r die Wissenschaft relevant geworden. Das h├Ąngt in erster Linie mit den weitreichenden Entdeckungen der Astrophysik und der neu entstandenen Astrobiologie zusammen: Heute wissen wir, dass unsere Galaxis nur so von Planeten wimmelt, und viele dieser sogenannten Exoplaneten umkreisen ihren Heimatstern in einer Entfernung, die sie aufgrund der Oberfl├Ąchentemperatur nach unseren irdischen Ma├čst├Ąben f├╝r die Entwicklung von Leben geeignet erscheinen l├Ąsst. Au├čerdem ist heute klar, dass irdisches Leben selbst die unwirtlichsten Zonen unseres Planeten besiedelt hat ÔÇô einmal entstandenes Leben ist offensichtlich extrem robust und anpassungsf├Ąhig. Beide Befunde haben, zusammen mit verschiedenen theoretischen ├ťberlegungen, viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler davon ├╝berzeugt, dass einfaches, aber auch komplexes Leben an vielen Orten des Universums existieren k├Ânnte. Dies legt die M├Âglichkeit nahe, dass nicht nur auf der Erde intelligentes Leben entstanden ist, wir also nicht die einzige Zivilisation im Universum sind. Daran schlie├čt wiederum unmittelbar die Frage an, ob wir eines Tages vielleicht in Kontakt mit einer au├čerirdischen Intelligenz treten werden.

An diesem Punkt des wissenschaftlichen Nachdenkens ├╝ber Au├čerirdische endet die alleinige Zust├Ąndigkeit der Naturwissenschaften. Hier sind zus├Ątzlich sozial- und kulturwissenschaftliche Disziplinen gefragt, namentlich diejenigen, die sich seit Langem mit der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies und dem Gelingen oder auch Misslingen von Kontakten zwischen verschiedenen Kulturen besch├Ąftigen.

Bereits vor Jahrzehnten dachten Pioniere wie der sowjetische Radioastronom Samuil Aronovich Kaplan und der US-amerikanische Soziologe Jan H. Mejer ├╝ber die Rolle der Sozialwissenschaften bei der Erforschung au├čerirdischer Zivilisationen nach.[2] Doch erst aufgrund des naturwissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts kann die Exosoziologie, wie sie den Gegenstand ihrer ├ťberlegungen damals nannten, wirklich gute Gr├╝nde daf├╝r anf├╝hren, zeitliche und finanzielle Ressourcen f├╝r die Untersuchung dieser Frage aufzuwenden: Heute scheint es denkbar, manche meinen sogar wahrscheinlich, dass die Menschheit ├╝ber kurz oder lang in Kontakt mit au├čerirdischen Zivilisationen kommen wird. Entsprechend ist es Aufgabe der sozialwissenschaftlichen Prognostik, Szenarien f├╝r einen solchen „Fall der F├Ąlle“ zu entwickeln, der in den n├Ąchsten Jahrzehnten nicht Realit├Ąt werden muss, aber durchaus k├Ânnte.

Das methodische R├╝stzeug daf├╝r liefert die wissenschaftliche Zukunftsforschung, die Futurologie ÔÇô ein sozialwissenschaftliches Programm, das in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Seither sind Methoden wie Computersimulation, Delphi-Befragung und Szenarioanalyse entstanden, um Aussagen ├╝ber die k├╝nftige Entwicklung einer Gesellschaft oder auch der gesamten menschlichen Zivilisation treffen zu k├Ânnen.[3] Auf diese Forschungstradition bezieht sich die Exosoziologie, wenn sie die Frage stellt, was sich f├╝r uns auf der Erde ├Ąndern w├╝rde, wenn wir das sichere Wissen erlangten, dass die Menschheit nicht allein im Universum ist. Da jener „Erstkontakt“ nach allem, was wir heute gesichert wissen, zumindest in geschichtlicher Zeit noch nicht stattgefunden hat, ist dies zun├Ąchst eine hypothetische Frage. Im Rahmen der Zukunftsforschung wird sie als sogenanntes Wild-card-Ereignis untersucht.[4] Solche Ereignisse zeichnen sich dadurch aus, dass die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts letztlich gering ist, sie im Fall des Falles aber massive Auswirkungen auf unser aller Leben haben d├╝rften. Methodisch analysiert werden derartige Ereignisse meist in Form einer Szenarioanalyse, bei der verschiedene m├Âgliche Zuk├╝nfte vergleichend untersucht werden.[5]

Eine solche Szenarioanalyse nehmen wir im Folgenden f├╝r das Wild-card-Ereignis des Erstkontakts der Menschheit mit einer au├čerirdischen Zivilisation vor. Dabei unterscheiden wir drei Basisszenarien, die sich in der Art und Weise unterscheiden, wie dieser Kontakt zustande kommt.[6]

Signalszenario

Das Signalszenario liegt bis heute den meisten SETI-Programmen zugrunde,[7] mit denen Radioastronomen nach au├čerirdischen Zivilisationen suchen. Es geht davon aus, dass Radioteleskope Signale aus dem Weltall auffangen, die k├╝nstlichen Ursprungs sind. Aus den technischen Parametern der Sendung l├Ąsst sich die ungef├Ąhre Distanz des Senders erschlie├čen und wahrscheinlich auch etwas ├╝ber dessen technische M├Âglichkeiten in Erfahrung bringen.[8] Falls das Signal so moduliert ist, dass auf eine inhaltliche Botschaft zu schlie├čen ist, stellt sich die Frage, ob wir diese Nachricht entschl├╝sseln k├Ânnen. Es k├Ânnte sein oder ist sogar wahrscheinlich, dass wir den Inhalt der Sendung f├╝r lange Zeit nicht oder vielleicht sogar niemals verstehen.[9] Dann wissen wir nicht mehr, als dass es vor l├Ąngerer oder k├╝rzerer Zeit ÔÇô die Entfernung des Ursprungsortes des Signals von der Erde markiert aufgrund der feststehenden Lichtgeschwindigkeit immer auch eine entsprechende zeitliche Differenz ÔÇô irgendwo in unserer Galaxis eine weitere technologische Zivilisation gegeben hat.

Eine gr├Â├čere Entfernung des Senders von der Erde w├╝rde das Ereignis dabei weit aus dem menschlichen Relevanzsystem herausr├╝cken. Ein Signal aus beispielsweise 5.000 (Licht-)Jahren Entfernung w├╝rde prim├Ąr die wissenschaftlichen, philosophischen und religi├Âsen Subsysteme der Erde tangieren, da es die vorherrschenden Annahmen ├╝ber die Stellung der Menschheit im Kosmos ersch├╝ttern w├╝rde. F├╝r das Leben der Menschen und ihr Alltagsbewusstsein w├Ąre es jedoch eher irrelevant. Zun├Ąchst w├╝rde es sicherlich ein gro├čes ├Âffentliches Interesse und entsprechende Diskussionen in den Massenmedien hervorrufen. Nicht zuletzt wegen der Unm├Âglichkeit eines unmittelbaren Dialogs ÔÇô jedes Signal br├Ąuchte Jahrtausende, um sein Ziel zu erreichen ÔÇô d├╝rfte das allgemeine Interesse an dem Thema jedoch schnell wieder nachlassen. Es w├╝rden sicherlich verschiedene wissenschaftliche Programme aufgelegt, um ein Maximum an Informationen aus den empfangenen Signalen herauszuholen. In diesem Kontext w├Ąre auch damit zu rechnen, dass die weitere Suche nach au├čerirdischen Lebensformen, ├╝ber deren Existenz man nun Gewissheit h├Ątte, zumindest mittelfristig einen erheblichen Auftrieb erfahren w├╝rde. Dies w├╝rde sich etwa in der ├Âffentlichen F├Ârderung entsprechender Forschungen niederschlagen.

Etwas anders s├Ąhe es aus, wenn das Signal aus der unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft der Erde k├Ąme. Eine sozialpsychologische Entfernungsschwelle d├╝rfte hier in dem Bereich liegen, der dem lebenszeitlichen Horizont unserer eigenen Spezies entspricht, also 50 oder maximal 100 (Licht-)Jahre. Innerhalb dieser Entfernung w├╝rden fremde Zivilisationen kognitiv wie emotional als „erreichbare Nachbarn“ wahrgenommen. Die Folgen eines Signals nahen Ursprungs k├Ânnten einerseits in nationalen und internationalen Anstrengungen bestehen, einen Dialog oder gar Direktkontakt per Raumfahrt zu realisieren. Allerdings d├╝rften auch die Bef├╝rchtungen hinsichtlich der Folgen des Kontakts in der irdischen Bev├Âlkerung mit der Abnahme der Entfernung zunehmen. Ein Signal aus vergleichsweise geringer Entfernung w├╝rde der individuellen wie kollektiven, also politischen und ├Âkonomischen, Zukunftsplanung ein schwerwiegendes Element der Unsicherheit hinzuf├╝gen.

Generell lautet unsere Einsch├Ątzung f├╝r dieses Szenario: Je weiter der Sender des empfangenen Signals entfernt ist und je l├Ąnger die Entschl├╝sselungsversuche des gesendeten Inhalts andauern, desto rascher w├╝rde das ├Âffentliche Interesse an diesem Ereignis erlahmen und desto geringer w├Ąren die mittel- und langfristigen kulturellen Auswirkungen auf der Erde. Davon ausgenommen w├Ąren lediglich jene wissenschaftlichen Disziplinen, die unmittelbar mit der Entschl├╝sselung m├Âglicher Inhalte und der Suche nach weiteren Signalen besch├Ąftigt sind. Technologische und ├Âkonomische Auswirkungen d├╝rfte ein Erstkontakt dieser Art nur haben, falls es tats├Ąchlich entgegen aller Wahrscheinlichkeiten gelingen sollte, die Inhalte des Signals linguistisch zu entschl├╝sseln. Wahrscheinlich ist, dass das Ereignis Entwicklungen im philosophischen und religi├Âs-spirituellen Bereich ansto├čen w├╝rde. Den gr├Â├čten Einfluss au├čerhalb der Wissenschaften d├╝rfte das Ereignis jedoch im Bereich der k├╝nstlerischen und (medien)kulturellen Repr├Ąsentation haben: Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche neue Romane, Filme und Fernsehserien entstehen w├╝rden, deren Handlung ihren Ausgangspunkt im Empfang au├čerirdischer Signale nehmen. Der reale Alltag der Menschen d├╝rfte sich hingegen kaum ver├Ąndern.

Artefaktszenario

Das Artefaktszenario geht davon aus, dass wir eines Tages in unserem Sonnensystem oder sogar auf der Erde selbst auf die materiellen Hinterlassenschaften einer au├čerirdischen Zivilisation sto├čen ÔÇô etwa auf eine Raumsonde.[10] W├Ąhrend die au├čerirdische Herkunft eines Artefakts sich bereits aus dem Fundort ableiten lie├če, k├Ânnte sich die Frage nach der Nat├╝rlichkeit oder K├╝nstlichkeit eines entsprechenden Objekts umso nachdr├╝cklicher stellen, je weiter die technischen F├Ąhigkeiten der Ursprungskultur ├╝ber jene der irdischen hinausreichen. Vorstellbar sind Objekte einer solchen Fremdartigkeit, dass bei ihnen nicht nur jede heute bekannte Methode der technischen Untersuchung versagt, sondern bereits die Einordnung „k├╝nstlich“ oder „nat├╝rlich“ lange Zeit zweifelhaft bleiben k├Ânnte. Wir erleben dies aktuell bei „Oumuamua“, einem im Oktober 2017 entdeckten interstellaren Himmelsobjekt, dem ersten dieser Art, das derzeit unser Sonnensystem durchquert. Oumuamua erfuhr bei seiner Ann├Ąherung an die Sonne eine bislang nicht abschlie├čend erkl├Ąrte Beschleunigung und weist dar├╝ber hinaus h├Âchst eigent├╝mliche Formeigenschaften auf, weshalb eine heftige wissenschaftliche Debatte dar├╝ber entbrannt ist, ob dieses Objekt m├Âglicherweise k├╝nstlichen Ursprungs sein k├Ânnte.[11]

Eine sichere Einordnung ist insbesondere dann schwierig, wenn das gefundene Objekt keine f├╝r uns Menschen erkennbaren Symbole aufweist. Und auch wenn sich fremdartige „Inschriften“ finden, ist Skepsis hinsichtlich ihrer Entschl├╝sselung angebracht: Bereits bei menschlichen Kulturen stellt die Interpretation einer unbekannten Schrift die Wissenschaft vor eine beinahe unl├Âsbare Aufgabe, solange es keine Referenzquellen gibt. Selbst die reiche symbolische Ausstattung eines gefundenen Artefakts w├╝rde keine Informationen ├╝ber die Denkstrukturen oder Motive der au├čerirdischen „Verfasser“ liefern. Deshalb werden sich die irdischen Konsequenzen prim├Ąr aus der Tatsache des Fundes selbst ergeben.

Wie stark die kulturellen Auswirkungen einer solchen Entdeckung w├Ąren, h├Ąngt prim├Ąr von zwei Faktoren ab: Zum einen w├╝rde eine m├Âgliche Altersbestimmung ein gefundenes Objekt in den menschlichen Zeithorizont hinein- oder im Gegenteil aus ihm hinausr├╝cken. Ein gesch├Ątztes Alter von 100 Jahren h├Ątte hier eine v├Âllig andere Bedeutung als eines von zehn Millionen Jahren. Im ersteren Fall w├Ąren wir mit unmittelbaren „zeitlichen Nachbarn“ konfrontiert, die m├Âglicherweise von der Existenz einer Zivilisation auf der Erde w├╝ssten. Im letzteren hingegen w├╝rden sich alle derartigen ├ťberlegungen von selbst er├╝brigen. Zum anderen w├╝rde das fremde Objekt zu Spekulationen ├╝ber die Art seiner Funktion(en) und sicherlich auch ├╝ber seine aktuelle Funktionsf├Ąhigkeit f├╝hren. Dies z├Âge eine Reihe von schwerwiegenden praktischen Fragen im Anschluss an den Fund nach sich: Soll das Objekt m├Âglichst unber├╝hrt bleiben oder sollte es systematisch wissenschaftlich untersucht werden? Kann und soll es an einen anderen Ort transportiert, gegebenenfalls sogar aus dem Weltraum auf die Erde gebracht werden? Soll es in irgendeiner Weise manipuliert oder gar zerlegt werden, falls dies mit unseren irdischen Mitteln m├Âglich ist? All dies sind Fragen, f├╝r die es keinerlei internationale Regelungen gibt.

Wenn wir etwa vom Fund eines oder mehrerer au├čerirdischer Artefakte auf einem nicht allzu erdfernen Asteroiden ausgehen, w├Ąren die Folgen der Entdeckung ÔÇô wenn sie denn ├Âffentlich w├╝rde ÔÇô auf das Weltbild der Bev├Âlkerung zumindest in westlichen Gesellschaften erheblich. Eine gegen├╝ber dem Signalszenario st├Ąrkere kulturelle Brisanz erg├Ąbe sich hierbei daraus, dass die „Es gibt uns“-Botschaft durch eine „Wir waren hier“-Botschaft wissenschaftlich und psychosozial dominiert w├╝rde.[12] Mit einem solchen Fund w├Ąre au├čerdem bewiesen, dass interstellare Entfernungen auch raumfahrttechnisch ├╝berbr├╝ckt werden k├Ânnen.

Der Fund eines extraterrestrischen Artefakts in unserem Sonnensystem w├╝rde nicht nur in der wissenschaftlichen Welt, sondern auch in der allgemeinen ├ľffentlichkeit auf gro├čes Interesse sto├čen. Eine unmittelbare praktische Konsequenz d├╝rfte sein, dass Raumfahrtnationen und Raumfahrtkonzerne gro├če Anstrengungen unternehmen w├╝rden, weitere au├čerirdische Artefakte im Sonnensystem zu entdecken. Die dabei eingesetzten Ressourcen w├╝rden die Erforschung des Sonnensystems generell revolutionieren: Wir gehen davon aus, dass von einem Fund dieser Art im Sonnensystem, unabh├Ąngig von allen konkreten Details, starke Impulse f├╝r die unbemannte, vielleicht sogar f├╝r die bemannte Raumfahrt ausgehen w├╝rden, sodass eine solche Entdeckung den Beginn einer intensiven Phase der wissenschaftlich-technischen Erforschung unseres Sonnensystems markieren k├Ânnte.

Die mittel- und langfristigen Folgen eines solchen Fundes in den diversen gesellschaftlichen Subsystemen h├Ąngen von verschiedenen Faktoren ab: Das ├Âffentliche Interesse und die massenpsychologischen Konsequenzen werden in erster Linie vom Alter des Objekts und von seiner m├Âglichen Funktionalit├Ąt beeinflusst ÔÇô je j├╝nger und je funktionsf├Ąhiger das Objekt ist, desto mehr Interesse, aber auch kollektive Besorgnis d├╝rfte der Fund ausl├Âsen. So stellte sich etwa die Frage: Werden die Fremden eines Tages in unser Sonnensystem zur├╝ckkehren? Auf ├Âkonomischer Ebene hingegen w├Ąre entscheidend, ob hier technologisch verwertbare Informationen gewonnen werden k├Ânnen. W├Ąre dies nicht der Fall, d├╝rften ausschlie├člich raumfahrtbezogene Unternehmen von der ├Âffentlichen Aufmerksamkeit und dem politischen Interesse an weiteren Artefakten profitieren. Politisch wiederum ist die Entdeckung umso brisanter, je unklarer die faktischen Besitzverh├Ąltnisse sind und je gr├Â├čer der potenzielle technologische Gewinn ist, der einer Auswertung des Artefakts beigemessen wird. Ferner d├╝rfte die Tatsache eines fr├╝heren Besuchs au├čerirdischer Intelligenzen in unserem Sonnensystem die weltpolitische Agenda mittel- und langfristig stark beeinflussen. Denn die M├Âglichkeit der R├╝ckkehr eines technologisch weit fortgeschrittenen au├čerirdischen Akteurs mit unbekannten Motiven ins Sonnensystem w├╝rde die bisherige Machtverteilung auf der Erde hinter neue Vorzeichen stellen. Im schlimmsten Fall k├Ânnte der neue Akteur aufgrund seiner ├╝berlegenen Technologie ein Machtmonopol beanspruchen, dem die irdischen Nationalstaaten nichts entgegenzusetzen h├Ątten. Konstituierende Elemente des politischen Weltsystems der Erde wie die nationalstaatliche Souver├Ąnit├Ąt st├╝nden dann zur Disposition.[13]

Begegnungsszenario

Im Begegnungsszenario erscheint im erdnahen Weltraum ein au├čerirdischer Raumflugk├Ârper, von dem aufgrund seiner Flugman├Âver oder anderer Aktionen anzunehmen ist, dass er von einer biologischen oder k├╝nstlichen Intelligenz gesteuert wird. Was dabei unter „erdnahem Weltraum“ zu verstehen ist, d├╝rfte einem deutlichen technischen und kulturellen Wandel unterworfen sein. Wir interpretieren dies als jenen Teil des Weltraums, der durch menschliche Raumsonden oder gar Raumschiffe erreicht werden kann oder zumindest in naher Zukunft erreicht werden k├Ânnte; zu Beginn des 21. Jahrhunderts d├╝rften dies weite Teile unseres Sonnensystems sein. Wie weit das fremde Objekt sich der Erde n├Ąhert, h├Ątte erhebliche Auswirkungen auf dessen Wahrnehmung und den Grad der psychosozialen wie kulturellen Implikationen auf der Erde: Je n├Ąher es der Erde k├Ąme, als desto bedrohlicher w├╝rde es wahrscheinlich wahrgenommen. Die Frage hingegen, ob es sich um einen Kontakt mit einer biologischen Lebensform oder den Abgesandten einer Maschinenzivilisation handelt, w├Ąre nicht zuletzt deshalb weniger relevant, weil sie f├╝r l├Ąngere Zeit ungekl├Ąrt bleiben d├╝rfte.[14]

Das Begegnungsszenario unterscheidet sich analytisch in einem zentralen Punkt von allen anderen Situationen des Erstkontakts: Hier haben wir es mit einer interaktiven und dar├╝ber hinaus h├Âchst komplexen Situation zu tun, in der es neben den Menschen einen weiteren handelnden Akteur gibt ÔÇô eine au├čerirdische Intelligenz, ├╝ber die wir zun├Ąchst nichts wissen und deren Motive und Interessenlagen wir auch aus ihren ├Ąu├čerlich beobachtbaren Handlungen nicht ohne Weiteres zu erschlie├čen verm├Âgen.[15] Aus diesem Grund sind auch keine Vorhersagen ├╝ber das Handeln der Fremden m├Âglich, auch nicht ├╝ber die Reaktionen auf menschliche Aktivit├Ąten angesichts der f├╝r uns neuen Situation. Wir k├Ânnen einfach nicht wissen, was bei einem solchen Zusammentreffen konkret geschehen w├╝rde. Dies bedeutet analytisch: Einer der beteiligten Akteure bleibt prognostisch notwendig eine unbekannte Gr├Â├če.

Den zentralen Faktor f├╝r die Prognose der irdischen Folgen eines solchen Ereignisses stellen deshalb gerade nicht die Aktionen und Reaktionen der Fremden selbst dar, sondern deren Deutung durch uns Menschen.[16] Dabei m├╝ssen wir im Auge behalten, dass wir entsprechende Kontaktszenarien bereits aus der Science-Fiction mehr oder weniger gut kennen. Der Erstkontakt als fiktionales Ereignis wurde kulturell schon vielfach durchgespielt und hat seine Spuren im kollektiven Denken hinterlassen ÔÇô und zwar im positiven wie im negativen Sinne. Positiv daran ist, dass die Menschen durch einen solchen Erstkontakt eben gerade nicht mit einer ganz und gar „unvorstellbaren“ Situation konfrontiert sind. Als fatal k├Ânnte sich hingegen die Tendenz erweisen, aufgrund des Mangels an realit├Ątsbezogenem Wissen die Deutungsmuster aus dem fiktionalen Kontext auf die wirklichen Geschehnisse zu ├╝bertragen ÔÇô etwa in der Form, dass politische und milit├Ąrische Entscheidungstr├Ąger das Erscheinen einer au├čerirdischen Raumsonde vorschnell als „Invasionsabsicht“ deuten und milit├Ąrische Abwehrma├čnahmen einleiten.

Soziologisch kann das Begegnungsszenario als radikale Form eines asymmetrischen Kulturkontakts beschrieben werden. Solche Kontakte kennen wir in verschiedenen Varianten aus der Menschheitsgeschichte: Situationen, in denen eine Kultur auf ihrem eigenen Territorium „Besuch“ von Angeh├Ârigen einer v├Âllig fremden menschlichen Zivilisation erhielt. Asymmetrische Kulturkontakte zeichnen sich dadurch aus, dass beim Zusammentreffen beide Seiten von einem erheblichen Machtgef├Ąlle zwischen den Beteiligten ausgehen. Diese Annahme resultierte in der Vergangenheit meist allein schon daraus, dass die eine Seite auf ihrem eigenen Territorium mit den Fremden konfrontiert wurde ÔÇô situativ waren mithin die einen die aktiven „Entdecker“, die anderen die passiven „Entdeckten“. F├╝r die „Entdecker“ bewies die Entdeckung fern ihrer eigenen Heimat ihre eigene ├ťberlegenheit, f├╝r die „Entdeckten“ entsprechend die Tatsache, im eigenen Lebensraum mit Fremden konfrontiert zu werden, ihre Unterlegenheit. Unterschiede beim Stand der Reisetechnologie wurden historisch vielfach von allen Beteiligten als Zeichen allgemeiner Unter- beziehungsweise ├ťberlegenheit interpretiert. Wie systematische Untersuchungen zeigen, bedrohen Begegnungen dieser Art die kulturelle Identit├Ąt, oftmals auch die physische Existenz der so entdeckten Zivilisationen in erheblicher Weise.[17] Wenn wir die Erfahrungen mit irdischen Kulturkontakten auf ein Begegnungsszenario ├╝bertragen, ist die Rollenzuweisung eindeutig: Wir Menschen w├Ąren die „Entdeckten“, die Au├čerirdischen hingegen die „Entdecker“. In jedem Fall h├Ątten wir es, da die Menschheit heute weit davon entfernt zu sein scheint, fremde Sonnensysteme zu erforschen, mit einer f├╝r beide Seiten offensichtlichen Diskrepanz zwischen den technischen M├Âglichkeiten der beteiligten Zivilisationen zu tun ÔÇô zuungunsten der Menschheit.[18]

Verglichen mit den beiden anderen Szenarien, zeichnet sich dieser Fall durch drei Besonderheiten aus: Erstens d├╝rften schwerwiegende kulturelle Folgen sehr schnell eintreten, zweitens betr├Ąfen sie in ├Ąhnlich massiver Weise gleich eine Reihe gesellschaftlicher Subsysteme und drittens bleibt der zentrale Akteur mit seinen Interaktionen prognostisch weitgehend eine Leerstelle. Das Auftauchen eines von einer au├čerirdischen Intelligenz gesteuerten Flugk├Ârpers in der N├Ąhe der Erde d├╝rfte unmittelbar, nachdem diese Entdeckung ├Âffentlich wird, zu schwerwiegenden massenpsychologischen, ├Âkonomischen, religi├Âsen und politischen Auswirkungen f├╝hren, von denen zwar nicht alle, aber doch viele eher negativer Natur sein d├╝rften.[19]

Sollten wir uns auf den Kontakt vorbereiten?

Die US-amerikanischen Astronomen Thomas Kuiper und Mark Morris hatten bereits 1977 in ihrem Beitrag zur SETI-Forschung auf die schwerwiegenden Folgen eines Kontakts mit Au├čerirdischen hingewiesen.[20] Es ist nicht ├╝bertrieben, einen solchen Erstkontakt als eines der einschneidendsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte zu bezeichnen, zumal in wissenschaftlicher und philosophischer Hinsicht ÔÇô einmal mehr seit dem Zeitalter der Aufkl├Ąrung w├╝rde die Menschheit in ihrer Selbstwahrnehmung aus dem Mittelpunkt des (gedachten) Universums hinausr├╝cken. Was den Einfluss auf das allt├Ągliche Leben der Menschen angeht, muss diese These nach unserem Daf├╝rhalten jedoch relativiert werden. Wir denken, dass sie in dieser starken Form ausschlie├člich f├╝r eine direkte Begegnung gilt. Denn nur in diesem Fall findet das sichere Wissen um die Existenz au├čerirdischer Intelligenz unmittelbar Eingang in unser allt├Ągliches Denken und Handeln ÔÇô und tangiert Politik, ├ľkonomie, Religion und so weiter gleicherma├čen: Die politischen Machtverh├Ąltnisse auf der Erde w├╝rden sich angesichts eines neuen, externen, technologisch ├╝berlegenen und potenziell gef├Ąhrlichen Akteurs verschieben, Unternehmen s├Ąhen sich m├Âglicherweise mit der Wertlosigkeit ihrer j├╝ngsten Technologien konfrontiert, und religi├Âse Vorstellungen einer herausgehobenen Bedeutung der Menschheit in einer g├Âttlichen Sch├Âpfungsordnung st├╝nden radikal infrage.

Dennoch geben die Ergebnisse der Szenarioanalyse auch in den anderen untersuchten F├Ąllen Anlass zur Sorge: Es sind Situationen vorstellbar, in denen vom Kontakt zu einer au├čerirdischen Intelligenz erhebliche Risiken f├╝r die Menschheit als Ganzes ausgehen. Bestenfalls handelt es sich bei jenem Kontakt um ein ├Âkonomisches und ideologisches St├Ârereignis, schlimmstenfalls kann es uns in einen gro├čen Krieg oder, im Falle des Begegnungsszenarios, unter ung├╝nstigen Umst├Ąnden sogar zur Ausl├Âschung der Menschheit durch eine technisch ├╝berlegene Intelligenz f├╝hren. Deshalb ist die Frage nur allzu berechtigt, ob und gegebenenfalls wie negativen Folgen vorgebeugt werden kann. K├Ânnen bereits heute Ma├čnahmen getroffen werden, um die potenziell ung├╝nstigen Auswirkungen eines Erstkontakts zu verringern und m├Âgliche g├╝nstige Folgen wahrscheinlicher zu machen? Dies abzusch├Ątzen und konkrete Ma├čnahmen vorzuschlagen, ist sicherlich eine der wichtigsten zuk├╝nftigen Aufgaben der Exosoziologie.

In der Katastrophenforschung wird die Bedeutung eines Ereignisses anhand von zwei Faktoren beurteilt: seiner Eintrittswahrscheinlichkeit und dem Ausma├č seiner negativen Konsequenzen. Wenn der Kontakt mit einer au├čerirdischen Intelligenz im schlimmsten Falle verheerende kulturelle Auswirkungen und eine milit├Ąrische Eskalation im Konflikt mit den Au├čerirdischen zur Folge haben k├Ânnte, bei der eine Ausl├Âschung der Menschheit droht, kann die Wahrscheinlichkeit f├╝r das Erstkontakt-Ereignis fast beliebig klein werden, ohne dass das Gesamtrisiko vernachl├Ąssigbar wird. Nicht f├╝r solche F├Ąlle zu planen, w├Ąre unverantwortlich.[21] Die heute von Teilen der Wissenschaft, von der ├ľffentlichkeit und von nationalen wie internationalen politischen Institutionen an den Tag gelegte Ignoranz hinsichtlich dieser Frage funktioniert als Handlungsoption ├╝berhaupt nur, weil es keine offensichtlichen Indizien f├╝r die Existenz au├čerirdischer Intelligenzen gibt. Diese Strategie wird jedoch in dem Moment schlagartig prek├Ąr, wenn sich Indizien f├╝r intelligentes Leben au├čerhalb der Erde h├Ąufen oder gar das Erstkontakt-Ereignis un├╝bersehbar eintritt. Auf Basis unserer Szenarioanalyse raten wir deshalb nachdr├╝cklich zu einer systematischen Vorbereitung auf den Erstkontakt, die von f├╝nf Leits├Ątzen ausgehen sollte:

Erstens ist die Suche nach au├čerirdischen Intelligenzen kulturell betrachtet High-risk-Forschung, deren Nutzen und Risiken offen diskutiert werden m├╝ssen.

Da es sich um ein gesamtgesellschaftliches globales Risiko handelt, darf diese Debatte zweitens nicht der Wissenschaftsgemeinde ├╝berlassen bleiben ÔÇô namentlich nicht Disziplinen, die wie etwa die Radioastronomie mit dem Thema partikulare Interessen verbinden.

Drittens m├╝ssen ├ľffentlichkeit und politische Entscheidungstr├Ąger ├╝ber diese Forschungen und ihre m├Âglichen Konsequenzen zumindest so weit informiert werden, dass rationale Entscheidungen ├╝ber rechtliche Reglementierungen und Grenzziehungen m├Âglich sind.

Da bei allen denkbaren Erstkontaktszenarien von globalen Auswirkungen auszugehen ist, f├Ąllt das Problem viertens prim├Ąr in die Zust├Ąndigkeit internationaler Institutionen. Rechtliche Regelungen und politische Ma├čnahmen sollten vorzugsweise auf UN-Ebene implementiert werden.

Zur Minimierung negativer Auswirkungen sollte der Erstkontakt in all seinen wahrscheinlichen Varianten f├╝nftens Gegenstand der Sicherheitsforschung werden und in Pl├Ąnen des Zivil- und Katastrophenschutzes als au├čergew├Âhnliches St├Ârereignis Ber├╝cksichtigung finden.

Kein Mensch wei├č heute mit Sicherheit zu sagen, ob auch au├čerhalb der Erde Leben entstanden ist ÔÇô und erst recht nicht, ob sich in den Weiten des Weltalls andere intelligente Wesen entwickelt haben. Es gibt wissenschaftlich jedoch keinen Grund, diese M├Âglichkeit auszuschlie├čen. Und angesichts der schier unfassbaren Gr├Â├če des Universums scheint es sehr wahrscheinlich, dass neben der irdischen Zivilisation eine Vielzahl au├čerirdischer Zivilisationen existiert. Je mehr wir ├╝ber das Universum wissen und je weiter wir durch eigene Forschungsaktivit├Ąten in den Kosmos vordringen, desto wahrscheinlicher wird es auch, dass wir mit jenen Zivilisationen, ihren Signalen oder Hinterlassenschaften konfrontiert werden. Uns als Weltgesellschaft darauf vorzubereiten, scheint dringend geboten.

(Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz ver├Âffentlicht. by-nc-nd/3.0/ Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/
Autoren: Andreas Anton, Michael Schetsche f├╝r Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de)

Link zur Seite: http://m.bpb.de/apuz/293692/exosoziologie-szenarien-fuer-den-erstkontakt-mit-ausserirdischer-intelligenz

In den letzten zwei Jahren, sind ja aus seri├Âsen Quellen wie NASA, Observatorien usw., einige nicht so allt├Ągliche Meldungen erschienen. Sowie Live – Videos von der ISS wo selbst Astronauten nicht wussten was sie da sehen und einige davon pl├Âtzlich abgebrochen wurden. Sowie auch Dinge die im All eben entdeckt wurden, wo die Wissenschaftler bis heute R├Ątseln was es ist. Viele Dinge kann man eben nachlesen auf, wie gesagt…seri├Âsen Quellen. Nat├╝rlich ist die Frage ob es anderes Leben auf Planeten gibt, eigentlich in der Astrophysik/Kosmologie keine Frage mehr sondern ein Fakt, dass es anderes Leben geben muss. Was man zum Beispiel am Seti Institut nachvollziehen kann und ja auch aus diesem Text hervorgeht.

Doch abseits von jeder Verschw├Ârungstheorie, darf man sich schon die Frage stellen warum in den letzten zwei/drei Jahren so derma├čen ├Âffentlich dar├╝ber gesprochen wird von Seiten einiger Regierungen und Beh├Ârde?

Ist es nur eine Vorkehrung oder doch ein kleiner offizieller Wink?

Wie ist eure Meinung dazu?

Mfg

Matthias ­čśâ­čĹŻ

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Art of Arkis sagt:

    *g* Offen sein, doch bitte nicht so offen, dass das Gehirn rausf├Ąllt ;)… kennst du Crop fm mit Tarek. Da sind viele Sendungen zu Thema, auch zum Thema Sichtungen. Ich leg mal nen Link – https://cropfm.at/frontpage

    Gru├č

    Gef├Ąllt 1 Person

    1. Dankesch├Ân f├╝r den Link ­čĹŹ­čśâ­čśŐ

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  2. Ulrike Sokul sagt:

    Mich wundert, da├č in den geschilderten Kontaktszenarien, nicht davon ausgegangen wird, da├č es deutlich h├Âher entwickelte Zivilisationen und Daseinsformen geben k├Ânnte, die auch schon ethisch und in Hinsicht auf generelle Liebesf├Ąhigkeit deutlich h├Âher entwickelt sind als unsere westlichen Oligarchien im Demokratiekost├╝m, deren bevorzugte Herrschaftinstrumente nach wie vor Angst und k├╝nstlich erzeugter Mangel sind.
    Dieser reflexartige Angriffs- und Verteidigungsmodus erscheint mir doch sehr eine spezifisch menschliche, schlechte Gewohnheit.
    Vielleicht k├Ânnten uns wirklich h├Âher entwickelte Wesen mit Liebe infizieren (├╝berw├Ąltigen) und einen w├╝nschenswerten Systemwandel zu einer lebensdienlichen, enkeltauglichen, natur- und gemeinwohlorientierten Gesellschaft befl├╝geln ÔÇŽ
    Intergalaktische Gr├╝├če
    Ulrike von Leselebenszeichen

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    1. Absolut richtig! ­čĹŹ­čśâ
      Aber man sieht auch leider, wie du sagst, dadurch sch├Ân wie der bzw. mancher Menscg tickt…..ÔÇťalles unbekannte ist gleich eine BedrohungÔÇť.

      Ich glaube da bin ich pers├Ânlich, eben eher auch der Meinung einzelner Wissenschaftler…..ÔÇťvielleicht sehen sie uns ja schon l├Ąnger zu, nur wollen sie mit einer Spezies die sich selbst zerst├Ârt, nichts zu tun habenÔÇť ­čśé­čśé

      Auch die galaktische Gr├╝├če zur├╝ck ­čĹő­čśâ­čÜÇ

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      1. Ulrike Sokul sagt:

        Verbindlichen Dank f├╝r Deine Resonanz. :mrgreen:
        Ich pers├Ânlich pflege ein optimistisches Vorurteil gegen├╝ber au├čerirdischen Wesen.
        Es ist wohl so, wie es Oskar in Andreas Steinh├Âfels Kinderbuch „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ so vieldeutig formuliert:
        „Der unwiderlegbare Beweis f├╝r au├čerirdische Intelligenz ist, dass sie sich bei uns auf der Erde nicht blicken l├Ąsst.“ .D

        Lichtgeschwinde Gr├╝├če von
        Ulrike ­čĺź ­čĺź ­čĺź

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