René Lindenau – Gedicht-Collagen (Werbung)*

Einen wunderschönen Montagabend 👋😃

Ich hoffe ihr hattet ein tolles und entspanntes Wochenende und seit gut in die neue Woche gestartet. 😃

Die geschätzten Kollegin Mia von Miasraum und ich sind bei den Montagslyrikern zwar noch ein wenig in der Pause bis die nächste Runde startet, aber dennoch sind wir nicht müde euch Werke vorzustellen. Denn heute dürfen wir euch ein Werk präsentieren vom Autor René Lindenau. 👏👏😃

Cover:

Buchinfos:

Zum Buch. Gedichtband mit schwarz-weiß und Farbfotos des Autors. Hardcover, ca 250 Seiten, 29,80 Euro, erscheint im MoKo Verlag.

Klappentext:
Geboren in Waren/Müritz haben die Umwege des Lebens René Lindenau nach Cottbus verschlagen.
Nun legt er mit „Gedicht – Collagen“ seine lyrische Sichten auf uns Menschen, auf Ereignisse, auf das Leben selbst vor.
Dies zum Teil untermalt mit Fotos des Autors.
Was
Sie in den Händen halten ist Gedachtes, Erdachtes, Alltägliches. Ferner
sind es Beobachtungen an seiner Person und den von anderen
Zeitgenossen.
Manches bewegt sich auf dem oft schmalen Grat von
Wahrheit und Fiktion. Letzteres, entscheiden Sie Denn alles, was in dem
Buch beschrieben, dafür genügt ein Menschenleben ja gar nicht. In
solchen Momenten kommt einem die Kunst zu Hilfe. Sie haben es in der
Hand – das Buch, das schließlich nur ein bescheidenes Angebot ist,
welches der Verfasser seinen Lesern in Demut anbietet.

Seite mit Interview mit dem Autor:

http://www.moko-verlag.de/lindenau,-rene.html

Hier nun noch ein paar Texte:

Mein Land

Auf die Suche bin ich gegangen –

um kennen und verstehen zu lernen –

mein Land.

Auf geraden oder verschlungenen Wegen –

es wich mir immer aus.

Wollte ich Antworten –

stellte es mir Fragen –

mein Land.

Schon dumm –

wenn es so ist.

Das ich mir am Ende selbst erklären muss –

mein Land.

Doch wenn man wegläuft –

hat man nichts von einem einnehmenden Wesen.

So gewinnt man niemanden und verliert jeden.

Auch mich hat es verloren –

mein Land.

Absatzfrage

Sie machte kehrt,

auf ihrem Absatz.

Fünfzehn Zentimeter hoch.

Erst nah,

danach unerreichbar fern.

Vorbei.

Das Kapitel geschlossen.

Aber ab welchem Absatz.

Geht es weiter?

Werde ich sie wieder finden,

wird sie kommen, zurück.

Auf achtzehn Zentimeter?

An eine Unbekannte

Ich hör sie lachen,

ich hör ihre Stimme.

Schallend und klug.

Ich sehe sie gehen.

Immer im Blick, ein Ziel.

Aufrecht und selbstbewusst.

Nun hab ich Angst,

dass sie verschwindet.

Aus meinen Augen, aus meinen Sinn.

Festhalten möchte ich,

ihre Stimme, ihr Lachen, ihr Gehen:

Zu mir.

Mfg

Matthias 😃

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