Faktencheck#106

(Symbolbild)

Es gibt ein theoretisches Achterbahnmodell des litauischen Designers und Doktoranden des Royal College of Art, Julijonas Urbonas, das für die Passagiere die letzte Fahrt ihres Lebens wäre.

Denn der “Euthanasie Coaster“ wurde entworfen für Menschen, die Suizid begehen wollen. Denn sie würde so konstruiert werden, dass die einwirkenden G-Kräfte für den Menschen tödlich sind.

Sie besitzt eine Lünge von 7544 metern, eine Höhe von 510 metern und kommt auf eine Geschwindigkeit von 360 Km/h, wobei es zu einer Kraft von 10g kommt, sprich es wirkt das 10-fache des eigenen Körpergewichts auf den eigenen Körper. Dabei ist die Achterbahn so gebaut, dass die Fahrt mit dem Liftill auf 510 metern Höhe beginnt und dann nach zirka 2 Minten vom höchsten Punkt aus 500 meter senkrecht in die Tiefe geht. Hierbei beschleunigt sie auf 360 Km/h. Anschließend durchfährt man 7 Loopings, wobei der Radius immer kleiner und kleiner wird. Danach fährt sie normal zum Ausgangspunkt.

Laut Aussagen von Urbonas, wollte er etwas entwerfen, womit Menschen die den Freitod wählen nicht auf eine langweilige Art und Weise sterben müssen. “Ein Tod mit euphorischen Gefühlen“ wie er es selbst beschreibt.

Die Wirkung wäre das Während der Loopings die Kraft von 10g auf den Menschen wirkt. Der abnehmende Durchmesser würde es verlängern auf fast 60 Sekunden. Dadurch wird das Gehirn unterversorgt, was eine Bewusstseinsdrübung und zum Schluss Bewusstlosigkeit zur folge hätte. Da diese Bewusstlosigkeit und der Sauerstoffmangel fast eine Minute dauern würde, wäre dies eben der Tod für die meisten Passagiere, doch vor jener Bewusstlosigkeit soll noch ein extremes euphorisches Gefühl einsetzen. Die meisten Mediziner bezweifeln aber dieses euphorische Gefühl, sondern vermuten eine extreme Übelkeit und Schwindelgefühl.

Ausgestellt wurde sie zum ersten Mal 2011 bei der Ausstellung HUMAN+ The Future of our Species in Dublin.

Aufgrund das in vielen Ländern jenes aber Verboten ist und diese Möglichkeit der “Sterbebegleitung“ heftig kritisiert wurde, gab es unzählige Ideen zur alternativen Nutzung. So könnte man die Achterbahn als Alternative zur Giftspritze oder dem elektrischen Stuhl für die Ausführung der Todesstrafe verwenden.

Andere Ideen sind dann doch eher harmloserer Natur. So wurde die Idee laut, die Achterbahnpassagiere mit Anti-G Anzügen auszustatten, um sie so zu einer nicht-tödlichen, aber zur extremsten Achterbahn umzustellen.

Oder eben als einfache Filmrequisite.

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. fraggle sagt:

    Das finde ich von der Idee, über die tatsächliche Umsetzung der Konstruktion bis hin zur Namensgebung tatsächlich vollkommen krank!

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    1. 👍👍👍 Dem kann man nur zustimmen

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