Die Montagslyriker – Eröffnungsfeier der 7. Runde und unsere erste Teilnehmerin 🎈

Einen wunderschönen Montagabend zusammen 👋😊😃

Ja, das lange Warten hat jetzt ein Ende. Denn heute startet mit frischem Glanze und die mit Spannung erwartete und zahlreichen Teilnehmern unterschiedlichster Genres, 7. Runde der Montagslyriker. 🎈🎉🎉🎊

Wir selbst dürfen wieder gespannt sein, was wir wieder alles erleben werden in dieser Runde, hinter den Kulissen der Montagslyriker. Aber auch ihr als treue Leser dürft euch wieder auf viel Unterhaltsames freuen. 👍🏻😃

Jetzt aber zum Abendprogramm des heutigen Montages!

Wir, die geschätzte Kollegin Mia von Miasraum und ich, dürfen euch alle recht herzlich begrüßen und einladen zu der großen Eröffnungsfeier und zur Öffnung des Vorhangs für unsere erste wunderbare Teilnehmerin, Saskia Bewersdorff. 🎈🎉👏👏

Ja, wir starten gleich wieder mit jeder Menge Frauenpower in den Abend und die neue Runde. 👍🏻😊😁

Nun…… öffnen wir den Vorhang und geben das Mikrofon an unsere erste Teilnehmerin der neuen 7. Runde der Montagslyriker! 👏🏻👏🏻👏🏻🎉🎈🎊

Saskia Bewersdorff

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
(Der Mensch, die Muse, das Unglück)

Sprache hat mich schon früh fasziniert. Meine ersten Gedichte habe ich als Grundschülerin auf der Schreibmaschine meiner Großmutter ‚getippt‘. Der Schmerz über den frühen Verlust meiner Mutter und den Verlust meiner ersten großen Liebe musste aber erst kommen, damit ich nicht mehr anders konnte, als zu schreiben, meinen ganzen Schmerz habe ich in meine Gedichtzeilen auf Papier gebannt, innerhalb meines Tagebuches. Später kamen andere Themen dazu und bereits als Studentin wurde ich in den Stormarner Schriftstellerkreis in Schleswig-Holstein aufgenommen.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
(Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

eher introvertiert bist, aber trotzdem gerne unter Menschen weilst. Meine Macke: ich kann nicht gut streiten. Ich will immer nur Harmonie, dafür opfere ich manchmal meine eigenen Ansprüche, was nicht gut ist. Ich bin sehr ehrgeizig, beharrlich, wenn es um Dinge geht, die mir sehr wichtig sind. Aber ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Ich bin vielseitig begabt, daher konnte ich mich nie entscheiden, was ich zuerst machen soll. Klavier oder Saxophon spielen, Malen und Zeichnen, Schreiben, Tanzen, Schmuck machen.

3. Welche Götter verehrst du?
(Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

Ich bin kein Typ, der Götter verehrt, aber ich habe natürlich Lieblingsdichter, wie z.B. R.-M. Rilke, Hermann Hesse, Eichendorff, Annette von Droste-Hülshoff und Kafka. Mich hat immer das Romantische und Rätselhafte fasziniert.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
(Lesungen, Poetry-Slam, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

Ich habe erst letztes Jahr meinen ersten Gedichtband im Selbstverlag herausgegeben ‚Früchte vom Baum des Herzens‘ bei BoD. Die Aquarelle auf dem Titelblatt und in dem Band habe ich selbst gemalt. Zur gleichen Zeit habe ich meine Jimdo-Webseite selbst kreiert und eine Facebook-Seite. Bei Instagram bin ich erst seit diesem Jahr. Aus den Facebook-Konversationen haben sich schon sehr schöne Dichter-Freundschaften und neue Kreise entwickelt. Meine erste Lesung mit vier Gedichten, allerdings als eine Teilnehmerin von mehreren, war im Juni diesen Jahres in Berlin. Da ich in Griechenland lebe, ist es nicht so einfach, Lesungen zu machen, da ich im Moment nicht oft nach Deutschland fahre.

5. Und nun, zeige dich!
(Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

Hier kommt eine Auswahl von zehn Gedichten, ältere und neuere, die einen Überblick über meine Art zu dichten geben. Die Auswahl fiel mir ganz schön schwer. Ich schicke dir auch die Links zu meiner Facebook-Seite, der Jimdo-Seite und Instagram sowie den Link zu meinem ersten Gedichtband, den ich bei BoD veröffentlicht habe. Ich bin im Gespräch mit einem kleinen Verlag in München, der einen zweiten, zweisprachigen Band (deutsch-griechisch) über meinen jetzigen Wohnort Athen im Frühjahr 2019 herausgeben wird. Darauf bin ich schon sehr gespannt, kann aber erst zu einem späteren Zeitpunkt Näheres verraten. Meinen Lebenslauf kann man auf meiner Jimdo-Webseite nachlesen.

https://www.facebook.com/Blogapoem/

https://saskia-bewersdorff.jimdo.com

https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D2092967%26hash%3Ddd6f2a475cf8948a31512a314f2d0bcb

https://www.instagram.com/p/Bm_SoKoHZLf/

Der Dichter

Stumm erlausch ich stilles Staunen,
das der Herzen Echo mir herüber schallt.
Tief durchbebt mich leises Raunen,
das durch Freuden und durch Leiden aufgewallt.
Froh verspür ich zarte Launen,
wenn der andern Herzen Regung widerhallt.

Der Weg zur Kunst

Alltägliches füllt meinen Geist
Umständliches kreuzt meinen Weg
Herrliches schwebt mir vor!
Müdigkeit setzt sich durch
Hastigkeit steht im Gang
Lautstärke raubt mein Ohr
Traumbilder formen sich
Geistesblitz führt die Feder
Vernünftiges raubt die Idee
Großartiges will mein Herz!
Gedichtetes schreibt sich fest!

Weg durch die Zeit

Der Baum der Zeit birgt mich
In seinen großen Schwingen.
Sie tragen mich hoch hinauf –
Ich vergesse die Angst zu fallen,
und doch – wo eben noch Leben und Treiben –
jetzt neuer Wolken Spiel.
Sie tragen mich weiter,
bis andre mich bergen in ihren Schwingen –
sie lassen mich fahren
zu neuen Sphären.

Carpe Diem

In des Tages hellen Blaues Strahlen schau hinein,
hör der wilden Vögel Flügelschlag
und der dunklen Bäume grüne Blätter rauschen,
Nimm des Augenblickes warme Wohligkeit
In deiner Gedanken Widerschein.

Mein Weg

Mein Weg geht durch dunkle Wälder
Mein Weg führt ins wilde Tal
Mein Weg rollt sich über Felder
Mein Weg lässt mir keine Wahl

Mein Weg kreuzt sich oft mit andren
Mein Weg lässt mich auch allein
Mein Weg will erklommen werden
Mein Weg lässt mich traurig sein

Mein Weg ist schwer zu erkennen
Mein Weg kann nur einer sein
Mein Weg muss entschieden werden
Mein Weg lässt mich glücklich sein.

Liebeskummer

Eine Sonne voller Gold –
Sie ging hin und sank
Hinter den Mond voller Blüten
In Träumen voller roter, warmer Glut –
Und wartet…

Die Strahlen deiner Schatten
Dringen in mein Ich –
Noch immer.
Dein schweigendes Adieu
Lässt mein Spinnweb erzittern,
so unendlich weit zurück, entfernt –
ein vielleicht durchflackert mein Herz.

Mfg

Matthias 😀

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Olga Polikevic sagt:

    Beim lesen dieser schönen Zeilen erwacht meine Sehnsucht…
    Es ist ein schönes Gefühl. Vielen Dank dafür, Saskia.
    LG
    Olga

    Gefällt 1 Person

    1. Das freut uns natürlich wahnsinnig wenn es solch Gefühl weckt und die Teilnehmer einen großen Zuspruch finden.

      Nichts zu danken, wir haben zu danken. 😊🙏
      Liebe Grüße zurück 😃

      Liken

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.