Weihnachtsspecial#19 2019 🎄

Einen wunderschönen Donnerstagabend wünsche ich euch allen. 👋🏻☺️🌠

Obwohl ich mir vorgenommen habe, dass es die letzten Tage vor Weihnachten nicht zu hektisch wird, ist es doch leicht so. 😕😅 So muss ich mich mal entschuldigen für das verspätete Weihnachtsspecial mit den versprochenen Fakten, die dann morgen kommen werden, und für die noch nicht beantworteten Kommentare… jenes ich heute nachholen werrde. 🙈😬😅

Wie gesagt gibt es heute nochmals eine Geschichte und morgen einen Beitrag mit Fakten zum Advent und zur Weihnachtszeit. 👍🏻🎄☺️

Jetzt wünschevich allen noch einen angenehmen Abend und viel freude mit der folgenden Geschichte. ☺️🎄🌨️⛄

Mfg

Matthias 🎄☃️☺️

Die Geschichte vom unglücklichen Engel

Es war einmal ein Engel, der hatte schon so vielen Menschen geholfen,
aber selber war er manchmal sehr unglücklich. Er fühlte sich so klein
und wertlos und dachte viel darüber nach, was ihn wertvoller machen
könnte. Die Menschen sagten ihm „Kauf Dir etwas Schönes, dann fühlst Du
Dich besser.“ Und so kaufte sich der Engel zunächst ein neues strahlend
weißes Engelsgewand.

Erst fühlte sich der Engel damit ganz toll
und alle anderen Engel bewunderten ihn. Nach einiger Zeit fand er sein
neues Gewand aber nicht mehr interessant genug und so kaufte er sich
golden glitzernden Sternenstaub. Den streute er auf sein Gewand und
seine Flügel. Alle anderen Engel waren geblendet von seiner Schönheit.

Doch
schon wenig später fand der Engel sich wieder langweilig. Er dachte
darüber nach was ihn noch schöner machen könnte und so kaufte er sich
von seinem ganzen restlichen Geld eine große weiße Wolke, die so weich
war wie Samt. Ein Sonnenstrahl fiel auf die Wolke, so dass sie hell
leuchtete. Der Engel war begeistert, legte sich auf die Wolke und ließ
sich treiben.

Es dauerte nicht lange, da hatte der Engel wieder
dieses schreckliche Gefühl so wertlos zu sein, trotz allem was er besaß
und der Bewunderung aller anderen Engel. Da musste er ganz furchtbar
weinen, weil er nicht mehr wusste, was er noch tun konnte. Er dachte
sich: „ Ich stehe nie mehr auf! Es hilft alles nichts. Soll die Welt nur
ohne mich auskommen. Das hat sie nun davon, dass sie mir nichts bieten
kann, an dem ich länger Freude habe!“

Am ersten Tag war der Engel
so traurig und wütend, dass er sich von allen anderen Engeln zurückzog
und nicht mehr mit ihnen reden wollte.

Am zweiten Tag schaute der Engel in die endlose blaue Weite des Himmels und fühlte sich leer und tot.

Am
dritten Tag fühlte er einen Sonnenstrahl auf seinem Gesicht. Da dachte
erSonne einen Moment: “Wie warm sich der Sonnenstrahl anfühlt!“ Aber
dann fragte er sich gleich: „Was soll ich mit einem Sonnenstrahl? Er
wird mir auch nicht weiterhelfen!“

Am vierten Tag kam der
Sonnenstrahl wieder. Der Engel dachte sich: “Eigentlich ist der
Sonnenstrahl das Beste, was ich im Moment habe und wenn er mir auch
nicht helfen kann, so kann ich mich doch ein wenig an ihm wärmen!“

Am
fünften Tag dachte der Engel schon gleich am Morgen an den Sonnenstrahl
und stellte sich vor, wie schön es wäre, wenn er wieder kommen würde.
Dabei wurde ihm warm ums Herz und er spürte, wie sich alles anders
anfühlte bei dem Gedanken an den Sonnenstrahl.
Als der Sonnenstrahl
dann wirklich kam, war der Engel so aufgeregt, dass er gar nicht wusste,
ob er sich erst seine Füße oder seine Hände oder seinen Kopf wärmen
lassen sollte.

Von da an war jeder Tag nur noch auf den
Sonnenstrahl ausgerichtet. Der Engel dachte schon am Morgen daran, wie
der Sonnenstrahl ihn bald wieder wärmen würde. Er ließ sich immer tiefer
in die Vorstellung der Wärme fallen und merkte, wie sich seine
Lustlosigkeit in Erwartung verwandelte und wie seine Traurigkeit und
seine Angst an ihm vorüberzogen, ihn aber nicht mehr so tief erreichten
wie früher.

Er fing an, wieder auf seiner Wolke hin und her zu
gehen und dachte, wie schön es doch war, sich an etwas so freuen zu
können. Der Sonnenstrahl durchströmte mehr und mehr seinen ganzen
Körper. Die Energie des Lichts verteilte sich in ihm und der Engel bekam
wieder neue Kraft. Er schwang seine Flügel und flog zu den anderen
Engeln, um ihnen von dem Sonnenstrahl zu erzählen. Auf dem Weg dorthin
trafen ihn unzählige Sonnenstrahlen und er wunderte sich, dass er sie
früher nie so wahrgenommen hatte.

Der blaue Himmel war nicht mehr
leer wie früher, sondern ein Meer des Lichts. Auf einmal fühlte sich der
Engel wie im Himmel und nichts konnte ihm mehr die Hoffnung nehmen,
wusste er doch nun um die Kraft der inneren Wärme, die es vermochte
alles wundersam zu verwandeln.

(Andrea Schober)

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