Die Montagslyriker – Eröffnungsfeier der 8. Runde und unser erster Teilnehmer 😃🎉

Einen wunderschönen und freudigen Montagabend, wünschen ganz besonders die liebe Kollegin Mia von Miasraum und ich

Heute ist es nun offiziell soweit, heute dürfen wir euch ganz herzlich zu unserer großen Eröffnungsfeier einladen. 🎉🎆🍾🥂

Nun öffnen sich die Tore zu unserer großen Bühne der Montagslyriker und starten somit in die neue 8. Runde und für mich persönlich schon wieder die 4. wo ich an der Seite der großartigen und hochgeschätzen Kollegin Mia, dabei sein darf. 😃 Da merkt man wie extrem die Zeit vergeht. 😯🙈

Aber zu lange, werden wir jetzt nicht in Erinnerung schwelgen, dafür wird es ein anderes Mal Zeit geben, denn unser Eröffnungsgast, sitzt bereits ganz gespannt hinter unserer Bühne und wartet auf seinen großen Auftritt und wir freuen uns natürlich schon sehr darauf ihn hier begrüßen und vorstellen zu dürfen. 😃🎉

Also, denke ich, wird es nun Zeit ihn nicht mehr länger warten zu lassen und ihn auf die Bühne zu holen. 😃

Darum soll nun, der Vorhang fallen, unsere 8. Runde eröffnet werden und unser erster Gast und Teilnehmer mit einem großen Applaus begrüßt werden. 🍾🎉👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻😃😊 Wir wünschen allen einen gelungenen Start und viel Freude mit der gesamten 8. Runde und unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Und jetzt:

Begrüßen wir:

Tobias Schiller 👏🏻👏🏻🎆🎉😃

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
(Der Mensch, die Muse, das Unglück)
Lea. Mit ihr hatte ich in meiner Jugend die erste Beziehung mit bedeutsamen Gefühlen. Mit ihr hatte ich auch meinen ersten richtigen Kuss und intimere Erfahrungen.
Als sie diese Beziehung beendete, bin ich tief gefallen. Mit Stift und Papier konnte ich mich aus diesem Abgrund befreien. So entstand auch ein prall gefüllter Ordner mit Gedichten, den ich aber leider nicht mehr habe.
Seitdem ist das Schreiben für mich wie ein Dialog zwischen mir und… ja, vielleicht ist es sogar ein Dämon, eine Seele oder gar Magie? Auf jeden Fall ist es etwas durchweg Positives, Bereicherndes und Erfüllendes für mich.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
(Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)
Ich bin ein Macher und rede deshalb nicht viel (und womöglich manchmal zu wenig). Zeit ist wertvoll und für mich oft nur dann, wenn etwas Wahrhaftiges gesprochen oder getan wird. Besserwisser kann ich echt nicht leiden.
Leider vergesse ich gerne, dass man auch einfach mal etwas genießen sollte. Telefonieren macht mir überhaupt keinen Spaß.
Hingegen liebe ich Gespräche unter vier Augen und besonders dann, wenn mir jemand von seinen Gedanken, Plänen, Gefühlen und Problemen erzählt. Ich bin ein guter Zuhörer und versuche Menschen zu helfen, die ein gutes Herz in sich tragen.

3. Welche Götter verehrst du?
(Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)
Den echten (Friedrich) Schiller. Niemand sonst hat mich lyrisch so tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Ansonsten gibt es eine ganze Liste von Personen aus unterschiedlichsten Bereichen, denen ich gerne zuhöre oder die mich inspirieren.
Um mal ein paar Namen zu nennen: Sylvester Stallone, Martin Scorsese, Richard David Precht, Curse (Michael Kurth) oder auch ein Wolf Dieter Storl. Daneben fällt mir noch Leonardo DiCaprio ein, dessen Einsatz für die Umwelt (teils auch mit seinen Produktionen) ich sehr schätze. Ebenso wäre da noch Joaquin Phoenix zu nennen, der sich schon lange für Tiere einsetzt und auch als Produzent oder Erzählstimme in diesen Bereichen auftaucht.
Last but not least: Dr. Michael Greger, dessen Buch „How not to die“ ich absolut empfehlenswert finde.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
(Lesungen, Poetry-Slam, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)
Alles, was in meiner Macht steht! Zurzeit kann man (leider) nur Online-Lesungen machen, aber davon habe ich bereits drei live abgehalten. Allgemein sind meine Video-Aktivitäten auf YouTube zu finden. Die Website https://schillerbooks.de/ ist hingegen als Knotenpunkt für mein Dasein als Autor gedacht. Dort gibt es alle wichtigen Links.
Ansonsten bewege ich mich im Bereich Social-Media hauptsächlich auf Instagram (https://www.instagram.com/to.schiller/). Mit dem super lieben „@schreibmind“ auf Instagram habe ich auch bereits ein fast 90 minütiges Podcast-Interview gemacht und ich freue mich über jede neue Gelegenheit. Ich bin da offen und allzeit bereit – egal, ob Video, Audio oder Text. Pressemitteilungen und Foren-Posts sind ebenfalls schon in Planung.

5. Und nun, zeige dich!
(Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

Links:

https://schillerbooks.de/

https://www.instagram.com/to.schiller/

https://www.amazon.de/Die-Welt-Anderen-Erwachsene-Jugendliche-ebook/dp/B0847THFSD

Leseprobe:

Seite 55
Wir meinen, dass wir intelligent und zivilisiert seien. Das sind wir nicht. Wir können nachdenken, aber unsere Gedanken sind verkrüppelt. Wir stellen uns und unsere Gier über das, was uns das Leben geschenkt hat. Keine Spur von Demut. Keine Spur von Dankbarkeit.
Wir töten, wir vernichten und wir beuten aus. Wir verfolgen einen niederen Zweck, der nur ein Leben lang dauert. Ein Zweck, der alle anderen beleidigt und demütigt, die nach uns kommen. Als fütterten wir die eigenen Kinder mit Gift in der Hoffnung auf Genesung unserer eigenen verdorbenen Seele. Wir heucheln einen guten Willen, doch stillen mit Tod und einem kranken Lächeln. Als wäre eine Sekunde mehr wert, als ein ganzes Leben. Als wäre unser Leben auf diesem Planeten mehr wert, als der Planet selbst. Die feurigen Tränen dampften auf meiner Haut. Mein Kopf war gesenkt und meine Glieder fühlten sich schwach.
Wie sollte ich so bloß aus dieser Ruine entkommen? Aus dieser Traurigkeit in mir wurde langsam Panik. Dann erneut: Das Plätschern in der Dunkelheit und ein dumpfer Knall. Ich riss meine Augen auf und plötzlich konnte ich sehen.

Seite 95/96
Als der Feuerball etwas weiter vorne zerschellte, drang ein schriller Schrei durch den Tunnel. Das Feuer rang sich an mehreren dünnen Beinen entlang und offenbarte nur kurz, was dort auf uns lauerte:
Es war eine Mutter der Dunkelheit-so hatten es zumindest die Ferraner in ihren Erzählungen beschrieben: Eine gewaltige Spinne mit etlichen gelben Augen und gelbem Pelz an ihrem Körper.
Die älteren Ferraner unter uns erzählten, dass sie ihre Opfer mit Gift bespuckt bevor sie diese tötet. Ein Gift, das selbst die stärkste Haut zersetzt und diese verwundbar für ihren Stachel und ihre Klauen macht. Sie sprachen einst in einer geselligen Runde am Feuer darüber und ich hatte sie heimlich belauscht. Viele von uns hatten wir in früheren Zeiten wohl an sie verloren, als wir Steine aus einer Höhle für unser Dorf beschaffen wollten. Mein Vater soll einer der wenigen Ferraner gewesen sein, der gegen sie gekämpft und überlebt hatte. Meine Fragen dazu hatte er stets ignoriert.
Nun stand ich da-mitten in diesem ewigen dunklen Tunnel-und eine Mutter der Dunkelheit stand nicht weit entfernt von mir.

MfG

Matthias 😊

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