Herbstgeist

Herbstgeist

Wie lange habe ich gewartet.
Hab dich stets herbeigesehnt.
Spüre dich jetzt tief in meiner Seele.
Dein herrlich Duft in meiner Nase.
Dein Anblick bahnet sich meiner Augen.
Täglich kommst auf sanften Schritten näher.
Dein kühler Atem in meinem Gesicht.

Dein herrlich Wind wehet durch die Bäume.
Jene noch für kurz mit Blätter bestückt.
Man höret glücklich Kinderlachen.
Mit bunten Drachen am Horizont.
Die Tierwelt bereitet nun.
Ihre winterlichen Betten vor.
Um langsam sich dem Schlaf zu nähern.

Moose und Farne erheben sich.
Pilze erwachen nun zum Leben.
Stachelig und braun die Farbe.
Fallen deine Früchte nun zu Boden.
Kastanien verstecken sich.
Unter all dem bunten Laube.

Doch auch deine andre Seite.
Zeigest du mir in des kühlen Nachts.
Bei Vollmond und mit Nebelschwaden.
Erweckest Geister und Dämonen.
Hexen tanzen um das Feuer.
Kürbisfratzen leuchtend hell.

Das bist du in allen Facetten.
Hell am Tage gleich dunkel des Nachts.
Bunt zugleich dein düstres Wesen.
Herbstgeist in voller Pracht.

(©Matthias Breimann)

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Nati sagt:

    Ach wie liebe ich dich,
    Du, mein Herbst.

    Schön. 🙂🍁

    Gefällt 1 Person

    1. Oh jaaa 🍂🍁🤩😍

      Liebsten Dank 😊🙏🙏🌈

      Gefällt 1 Person

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