Gerechtigkeit braucht seine Zeit

Gerechtigkeit braucht seine Zeit.

Zu lange hab ich geschwiegen.
Zu lange hab ich zugesehen.
Doch jetzt werd ich mich erheben.
Und vor deiner Mauer stehen.

Wieviel Leiden musst ich ertragen.
Wieviel Lügen musste ich erdulden.
Doch mach dich auf die Stund gefasst.
Heut zahlst du endlich deine Schulden.

Von Oben kamen deine Worte.
Doch tatest stets als sein wir Brüder
Glaubte alles was du sagtest.
Insgeheim war ich dein Diener.

Nichts und niemand wird dir helfen.
Auch deine dicken Mauern nicht.
Warte bis ich vor dir steh.
Von Angesicht zu Angesicht.

Doch werd ich dir kein Haare krümmen.
Das warst und bist du gar nicht wert.
Es genügt dich mal am Boden zu sehen.
Hilflosigkeit auch mal in deine Seele fährt.

Fühle selbst wie es mir erging.
In all den langen Jahren.
Dachtest ich sei taub und blind.
Und hieltest mich zum Narren.

Mit einer Hand hast mich gelobt.
Mit der andren Hand geschlagen.
Doch das Blatt hat sich gewendet.
Werd ich jetzt nicht mehr verzagen.

Das Schicksal hat nun neu gewürfelt.
Der Wind er weht jetzt gegen dich.
Jetzt schlägt die Stund der Gerechtigkeit.
Ergreife ich sie und befreie mich.

(©Matthias Breimann)

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