Buchrezension#75

Titel: Hebridenfragment

Autor: Julia Freiberg

Verlag: Eigenverlag

Erscheinung: 7. August 2020

Seitenanzahl: 162 Seiten

Inhalt:

Ean trägt seine Heimat, die wilde Insel Lewis und Harris, die nördlichste der Äußeren Hebriden Inseln, in sich. Aufgewachsen bei einer Künstlerin auf der rauen schottischen Insel, verschlägt es ihn nach Stockholm. Hier verliebt er sich Hals über Kopf in die selbstbewusste Jo. Auch Jo trägt ihre Vergangenheit mit sich. Dochbals sie sich endlich traut, Ean davon zu berichten, trennen sich ihre Wege.

In New York, zwei Jahrzehnte später, bekommen sie eine zweite Chance.

Die Liebe in ihrer fantastisch bunten Vielfalt ist Thema dieses Buches. Ob in jahrzehntelangen Freundschaften, in vergeudeten Jahren, in der Liebe der so verschieden gelebten Elternschaft. Die Äußeren Hebriden in ihrer Abgeschiedenheit, Stockholms Gassen und lebendige Kultur und New Yorks Schnelligkeit sind Sinnbild der Lebenswege, die, gerade weil sie nicht geradlinig sind, so passend sind.

Die Autorin:

Julia Freiberg wurde 1985 in Berlin geboren. Obwohl sie seit 2007 in
Göttingen lebt, ist ihre Seele tief mit ihrer Heimatstadt verbunden.
Neben dem Schreiben, dass schon seit der Grundschule zu ihren
Leidenschaften zählt, helfen ihr Yoga und Meditation als Werkzeuge, das
Leben als bunten Ort der Fülle zu betrachten. “Jeder Mensch in der U-Bahn, jeder Passant birgt für mich einen Geschichtenreichtum, eine Inspirationsquelle.“

Rezension:

Ean, der gebürtige Schotte, zieht nach Stockholm, wo auch Jo lebt. Er verliebt sich sofort in Jo und beide verbringen ihre Zeit miteinander. Doch Jo hatt ein Geheimnis aus vergangenen Tagen, welches sie Ean bis heute verschwiegen hat, denn es wäre für Ean höchstwahrscheinlich ein Problem. Doch als sich Jo endlich überwinden möchte, müssen sich beide trennen, da Ean aufgrund eines Kunststudiums nach New York zieht.

20 Jahre später kommt die mittlerweile verheiratete Jo, nach New York um Ean wieder einmal zu treffen. Auch Ean, ist mittlerweile verheiratet, doch mehr schlecht als recht. Denn die Ehe hat ihre Krise. Als sich beide seit zwei Jahrzehnten wieder sehen, spüren sie eine gegenseitige Anziehungskraft und eben jene Gefühle, als ob sie sich nie getrennt hätten……

Der zweite Roman, „Hebridenfragmente“ von der Autorin Julia Freiberg (Komplexe Seelenschäden), spielt wieder an mehreren Orten. So eben in Schweden, Schottland und New York. Dabei ist es ihr wieder einmal mehr wunderbar gelungen, die verschiedenen Gegenden auf eine poetische Art zu beschreiben und so die Landschaften dem Leser im geistigen Auge sichtbar zu machen.

Zudem ist das Buch wieder einmal eine Geschichte, die authentisch aus dem Leben gegriffen sein könnte, wo man als Leser des Werkes sagen kann, „wie das Schicksal so spielt“. Denn solch Geschichten spielt das Leben tatsächlich, wie jene im Werk. Dabei weist das Buch eben einen harmonischen Mix aus Dramaturgie, Spannung, Liebesgeschichte und einen zarten Hauch von Erotik auf.

Auch das Cover ist wieder schlicht und sehr gut abgestimmt auf den Inhalt und passt perfekt.

Zu erwähnen ist allerding als ein kleiner Hinweis, dass es am Anfang ein ganz klein wenig verwirrend sein kann in Bezug auf die Örtlichkeiten. Dies stellt aber keineswegs ein Problem dar und man findet sich schon kurz danach, ohne Probleme ein.

Für Fans ihres ersten Buches, ein absolutes Muss. Für interessierte Leser, nur zu empfehlen.

5 von 5 Sternen

Buchcover:

Link zum Webseite:

http://juliafreiberg.com/Shop/

Einen allerliebsten Dank an Dich liebe Julia, für das Werk. 🙏🙏😃🤗🌷

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