Die Montagslyriker – Special – Infiziert wir gehen alle Viral

Einen wunderschönen Abend. 😃☕

Heute gibt es bei uns, sprich der lieben Kollegin Mia von Miasraum und mir, ein kleines Sonntagsspecial.

Und zwar ein Special ĂŒber das Werk, die Anthologie „Infiziert – Wir gehen alle Viral“ von Patrick Kaltwasser in Kooperation mit u.a. der Autorin Luna Day.

Die Themen sind Viren, Epidemien, Pandemien und sind dabei humoristisch aber auch ernst in 8 Geschichten und 2 Gedichten verarbeitet.

ZusĂ€tzlich liegt den Autoren am Herzen, dass der Erlös dabei, KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern die durch jene Krise gebeutelt wurden, zugute kommt.

Dazu gab uns Patrick Kaltwasser ein kleines Interview.

Wir wĂŒnschen euch viel Spaß und hoffen vielleicht auf die ein oder andere Werbung und UnterstĂŒtzung und möchten uns schon einmal herzlichst bedanken. đŸ˜ŠđŸ‘đŸ»đŸ™

Das Interview:

1. Euer neues Buch ist nun draußen und erhĂ€ltlich. Vielleicht kannst du selbst mal erzĂ€hlen, wer daran beteiligt ist und um was es geht? Ja, „Infiziert – Wir gehen viral“ ist seit dem 20. November 2020 ĂŒberall im Handel erhĂ€ltlich, wo es BĂŒcher gibt und ich bin richtig stolz darauf. Unsere Anthologie umfasst acht Geschichten und zwei Gedichte aus den Federn von sechs Autoren und Autorinnen. Mitwirkende sind neben meiner CoAutorin und Mitherausgeberin Luna Day auch Tea Loewe, Tanja Haas, Marissa Barks und Adrian R. Stiller. Die Idee war es sich von der weltweit tobenden Coronakrise inspirieren zulassen und Kurzgeschichten sowie Gedichte fĂŒr eine Sammlung niederzuschreiben. So fanden wir uns in der Zeit des ersten Lockdowns zusammen und schrieben unter dem Projektnamen Virengeschichten fleißig drauf los. Es handelt sich in unserer Anthologie nicht nur um Geschichten rund um das Coronavirus, sondern auch um andere Krankheiten. Wir haben unter anderem auch die Tollwut und Typhus fĂŒr euch. Unsere Geschichten und Gedichte reichen von ernst bis humoristisch. Wir haben fĂŒr euch Vampire, die Menschen hamstern, um ihren Blutdurst zu stillen, eine Gestaltwandlerin mit Helferwunsch, ein Hamster mitten in der Coronakrise, eine Rolle Klopapier mit StarallĂŒren, Agenten im Afrika des 20. Jahrhunderts und vieles vieles mehr. Da ist fĂŒr jeden etwas mit dabei.

2. Spenden werdet ihr die Einnahmen an verschiedene Organisationen. Diese Idee ist wirklich schön. Woher kam dieser Gedanke? Ja, wir werden den gesamten Erlös unserer Anthologie an Aktionen und Organisationen zur UnterstĂŒtzung von Kulturschaffenden die sehr unter der Krise leiden spenden. Die Hauptspende möchten wir an die Initiative „UnterstĂŒtzung fĂŒr Kulturschaffende Augsburg“ geben. Ich habe 2018 und 2019 Gedichte und Geschichten zu den beiden Benefiz-Anthologien von Adrian R. Stiller beigesteuert. Die Einnahmen der Anthologien „EntzĂŒnde den Funken“ und „Vergessene Pfade“ wurden ebenfalls fĂŒr den guten Zweck gespendet. Daher war schon seit der Grundidee klar, dass wir den Erlös aus den VerkĂ€ufen spenden werden. Nur wussten wir noch nicht so genau fĂŒr welchen Zweck. Doch desto weiter die Krise voranschritt desto lauter wurden die Hilferufe der Kunstschaffenden. Diese verhallten im Wind und die Bundesregierung blieb untĂ€tig. Da haben wir uns gesagt da mĂŒssen wir etwas tun.

3. Vielleicht kannst du auch ein wenig was zu deiner Person sagen? Wie kam es zum Beispiel, dass du zu schreiben angefangen hast? Und welche anderen Talente schlummern noch in dir oder welchen anderen BeschĂ€ftigungen gehst du sonst noch so nach? Ich wurde im September 1986 in Sinsheim, Baden-WĂŒrttemberg geboren und bin im schönen Kraichtal aufgewachsen. Seit fast 10 Jahren wohne ich in Pforzheim. Bereits als Kind schrieb ich bei meinen Großeltern kurze Geschichten. In meiner Jugend entdeckte ich den Deutschrap und schrieb erste Reime auf. SpĂ€ter wurden daraus meine ersten Gedichte. Das Reimen ist heute beinahe ein Teil von mir geworden. Ich bin Mitglied im Goldstadt-Autoren e. V. und bei der Gruppe Literaturphantom. Ehrlich gesagt wollte ich nie Autor werden. 2017 suchte ich einen Ausgleich zu meinem stressigen Brotjob so habe ich wieder begonnen Gedichte zu schreiben. Wie der Zufall wollte suchte mein langjĂ€hriger Freund Adrian Richard Stiller Autoren fĂŒr seine Anthologie “EntzĂŒnde den Funken” und fragte bei mir an. Zuerst zögerte ich und wusste nicht ob es das richtige fĂŒr mich wĂ€re. Doch dann sagte ich zu und machte meinen ersten Schritt in die Zukunft als Autor.

4. Du hast bei Instagram neulich auch eine Kooperation gehabt mit Rivka. Offensichtlich liegen dir Kooperationen und du arbeitest gut und gerne mit anderen Menschen zusammen. Eine schöne Charaktereigenschaft. Allerdings ist es sicher auch schwierig kreativ zu kooperieren. Wie hat es denn bei euch geklappt, sowohl mit Rivka wie auch mit dem Buch, ein kreatives Miteinander zu gestalten, ohne große kreative Differenzen entstehen zu lassen? Ich liebe Kooperationen mit KĂŒnstlern aller Couleur. Es macht einfach großen Spaß sich auszutauschen, zu ergĂ€nzen, neues dazuzulernen und einander kennenlernen. Bei der Kooperation mit Rivka lief alles wie am SchnĂŒrchen. Es hat sofort alles im Gesamtpaket gepasst: Menschlich, kĂŒnstlerisch und thematisch. Wir haben ĂŒber Instagram das Thema, Strophen- und Zeilenanzahl, das Reimschema und das Bild fĂŒr den Beitrag besprochen. Wir waren uns schnell einig und es gab keine Konflikte oder Diskussionen. Jeder hat seine Strophen geschrieben und auf die des Projektpartners abgestimmt. Und voila da sind unsere wunderschönen Werke. Die Entstehung von „Infiziert – Wir gehen viral“ und die Zusammenarbeit mit den einzelnen Autoren und Autorinnen war ein Auf und Ab der GefĂŒhle. Es gab hier und da Differenzen die wir zu klĂ€ren hatten. Auch die Planung, die Entstehung und die Veröffentlichung brachten nicht nur Sonnenschein mit sich. Es gab viele FehlschlĂ€ge die wir erstmals ausbĂŒgeln mussten. Trotz alledem blieb der Spaß nicht auf der Strecke. Wenn so viele Menschen an einem Werk arbeiten kann immer mal vorkommen, dass zum Beispiel der Zeitplan neu angepasst werden muss und sich die Veröffentlichung hinauszögert. Es war ein langer steiniger Weg, des es gelohnt hat zu gehen. Wir sind alle stolz auf unser Buch.

5. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wie verbringst du die letzten Tage des Jahres und was fĂŒr PlĂ€ne hast du fĂŒr das kommende Jahr? Weihnachten verbringe ich traditionell bei meinen Eltern. Ich freue mich schon auf das gemĂŒtliche Zusammensein und das gute Essen. An Silvester und Neujahr ruft leider der Brotjob und daher verbringe ich den Abend alleine und mache es mir gemĂŒtlich. FĂŒr 2021 sind sehr schöne Projekte geplant. Eine weitere Anthologie mit Luna Day. Die Anthologie wird im Genre Science-Fiction sein und den Namen „Sternenflucht“ tragen. Wir arbeiten auch an einem gemeinsamen Romanprojekt. Ich möchte auch vermehrt an Ausschreibungen teilnehmen und vielleicht habe ich das GlĂŒck in einer Anthologie das ein oder andere Gedicht oder die ein oder andere Kurzgeschichte zu platzieren. FĂŒr alle Kunstschaffenden hoffe ich, dass die Coronakrise bald endet und die Welt sich weiterdreht.

Cover:

Liebe GrĂŒĂŸe

Matthias 😃

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Maccabros sagt:

    Das ist eine gute Idee und hilfreich nebenbei…

    GefÀllt 1 Person

    1. Oh ja, das ist wirklich eine gute Idee đŸ‘đŸ»â˜ș

      GefÀllt mir

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