Die Montagslyriker – Elena Calliopa

Einen wunderschönen Montagabend 😃☕

Jaa, und der nĂ€chste Montagabend mit einer neuen Teilnehmerin, bei den Montagslyrikern ist wieder angesagt. đŸ‘đŸ»đŸ˜ Die liebe Kollegin Mia von Miasraum und ich, dĂŒrfen euch heute wieder geballte Frauenpower prĂ€sentieren. đŸ’ȘđŸ»đŸ˜ƒ

„Die Kunst ist nur, im Inneren ein Kind zu bleiben“, mit jenem zitierten Satz von unserer Teilnehmerin, wollen wir ihren heutigen Auftritt einleiten. Denn schon mit vier Jahren, brachte sie sich selbst das Lesen bei und mit acht Jahren schrieb sie ihr erstes Gedicht. Zu ihren Themen in der Lyrik zĂ€ht ein breites Spektrum, warum sie selbst ihr Genre, psychologisch-feministisch-politisch-humoristisch-aktivistische Zuckerwattelyrik, nennt.

Auch ist sie eben gerade zudem ein Freigeist und gestaltet, verfasst und veröffentlicht ihre Werke, nach eigenem Maßstab, Regeln und GrundsĂ€tzen und hĂ€lt sich nicht an dogmatischen Normen, sondern lĂ€sst der Kunst ihren freien Lauf. Denn ihr geht es eben mehr um den Inhalt und auch einmal die Stimme zu erheben.

Ihre Werke veröffentlicht sie auf ihrem Instagram Account unter dem Namen @vomdichtenunddenken aber sie nimmt auch an Poetryslams teil und veröffentlicht das ein oder andere Gedicht in Magazinen.

Und das Wort Magazin, gibt den Anlass, gar nicht mehr weiter zu erzÀhlen, sondern sie selbst und ihre Gedichte zu Wort kommen zu lassen.

Darum ein großen Applaus fĂŒr:

Elena Calliopa đŸ‘đŸ»đŸ‘đŸ»đŸ‘đŸ»đŸ˜ƒđŸ˜Š

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der DĂ€mon, der dich zur Kunst verfĂŒhrte?
Es ist unmöglich, einen einzelnen DĂ€mon zu benennen! Ich glaube fest daran, dass jedes Kind mit einem Sinn fĂŒr Kunst, KreativitĂ€t und Fantasie geboren wird. Die Kunst ist nur, im Inneren ein Kind zu bleiben!
Wie ich aber konkret zur WortkĂŒnstelei kam? Ich konnte mich schon immer fĂŒr Worte begeistern, brachte mir mit vier Jahren selbst das Lesen bei und schrieb mit acht Jahren mein erstes Gedicht. Das Gedicht handelte vom einem vergessenen Schokoladennikolaus; es ging in meinen Werken also schon immer um die relevanten Themen des Lebens… Heute treibt mich alles zur Dichterei, was mich in meinem alltĂ€glichen Leben bewegt: GefĂŒhle, Begegnungen, Musik, politische Ereignisse, Ungerechtigkeiten, GlĂŒcksmomente – die Liste ist lang. Wenn ich meinem Genre einen Namen geben mĂŒsste, dann wĂ€re das so etwas wie: psychologisch-feministisch-politisch-humoristisch-aktivistische Zuckerwattelyrik.

2. Wer mich kennenlernen will, muss wissen, dass ich…
…meine Pizza in Balsamico Essig tunke. Change my mind.

3. Welche Götter verehrst du?
Ich habe keine wirklichen poetischen Idole, auch wenn es in der Vergangenheit und Gegenwart unzĂ€hlige großartige Poet*innen gibt! Lyrik bedeutet fĂŒr mich nicht, die bestimmte Form einer poetischen AutoritĂ€t nachzuahmen, sondern meine ganz eigene Stimme zu finden. Es geht darum, laut zu werden und meinen Gedanken, Meinungen und GefĂŒhlen Ausdruck zu verleihen – die Form spielt da nur sekundĂ€r eine Rolle. Deshalb ist mein Vorbild Malala Yousafzai, Menschen- und Frauenrechtlerin, die mich immer wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, meine Stimme zu erheben, fĂŒr mich selbst und andere.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Ich belĂ€stige meine Familie und Freund*innen mit Weihnachts- und Geburtstagsgedichten! Spaß beiseite: Ich trage zu besonderen AnlĂ€ssen Gedichte vor, nehme an Poetry Slams teil, teile Gedichteschnipsel auf Instagram (@vomdichtenunddenken), schicke Gedichte bei Magazinen ein und trĂ€ume von einer eigenen Anthologie.

5. Und nun, zeige dich

Honig

Und deine Blicke gießen
Feuer in meine Adern

Und unsre Lippen schließen
wortlose Versprechen

Uns unsre Körper fließen
Wie Honig in einander

Und wir – eins.

George

Die Welt
hÀlt
den Atem an,
so lange
bis man auf Menschenrechte
vertrauen kann.
Die Welt
hÀlt
den Atem an,
mit George.

Toxisch

Und manchmal hab ich dieses GefĂŒhl
Du willst in anderen nur das Schlechte sehen
Denn es ist einfacher, als sich einzugestehen
Einfacher, als einmal zu hinterfragen
Ob du dich eigentlich selbst noch ertragen
kannst

FĂŒnf vor Zwölf

FĂŒnf vor Zwölf, ein Lauf mit der Zeit
Wenn die Erde ein letztes Mal ums Überleben schreit

Lang genug haben wir unbedacht
Ihre FĂŒlle zu unserem Reichtum gemacht
Lang genug haben wir selbstfokussiert
Nach ihren begrenzten Ressourcen gegiert
Lang genug haben wir sie ausgenutzt
Die Luft zum Atmen rĂŒcksichtlos verschmutzt
Lang genug haben wir sie ungestraft
Ausgezehrt, entwĂŒrdigt und versklavt

Wenn die Erde ein letztes Mal ums Überleben schreit
FĂŒnf vor Zwölf, ein Lauf mit der Zeit

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Olga Polikevic sagt:

    Leidenschaftliche und ernst laute Gedanken, Meinungen und GefĂŒhle …
    Schön geschrieben.
    Viel Erfolg weiterhin.

    GefÀllt 1 Person

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