Die Montagslyriker – Cindy schreibt

Einen wunderschönen Montagabend, wünschen Euch natürlich wie immer, die liebe Kollegin Mia von Miasraum und ich. 😃☕

In ihrer Kindheit war unsere heutige Teilnehmerin etwas schüchtern und eher introvertiert. Doch machte sie einen Vorteil daraus, indem sie zu schreiben begann und in ihren Geschichten alles das sein und werden konnte, was sie wollte und eben hier ihre Schüchternheit ablegen konnte und sie ganz sie selbst war.

Auch sie kommt nicht in die Gänge ohne morgendlichen Kaffee und braucht Ruhe für ihre Leidenschaft, dem Schreiben. Doch bei Sorgen hat sie stets ein offenes Ohr.

Ihre größten drei Vorbilder sind Dan Brown, Nikolas Sparks und ihre Mutter, jene selbst Künstlerin ist.

Ihr Traum und Wunsch nach einem eigenen Buch, hat bis heute angehalten und voila…. er hat sich erfüllt, denn im Frühjahr 2021 erscheint ihr Debutroman 😁👍🏻

Und jetzt wollen wir unseren heutigen Ehrengast nicht länger warten lassen und begrüßen ihn ganz herzlich auf unserer Montagslyriker – Bühne.

Cindy

Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zur Kunst verführte.

Ich denke dieser „Dämon“ bin ich selbst. Ich habe schon früh die Macht der Worte für mich entdeckt, es war mir nur lange Zeit nicht bewusst. Als Kind war ich sehr schüchtern und still. Doch in meinen Geschichten konnte ich sein, wer ich wollte und brauchte mich nicht zu verstellen. Wenn ich schrieb, war alles gut. Oder zumindest für einen kurzen Augenblick besser.
Der Wunsch nach einem eigenen Buch, stellte sich schon sehr früh ein. Ich war (glaube ich) ungefähr vier oder fünf, als ich mir mein erstes Buch bastelte. 30 Jahre später geht nun mein Traum endlich in Erfüllung.
Auch die Leidenschaft fürs Schreiben ist bis heute geblieben. Ich liebe es, in meine eigenen Welten einzutauchen, Charaktere zu erschaffen und sie Abenteuer erleben zu lassen. Es ist bis heute meine kleine, persönliche „Realitätsflucht“.

Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du…

Dass ich manchmal sehr zerstreut sein kann, morgens erst einmal einen Kaffee brauche, oft vergesslich bin und beim Schreiben nicht gestört werden möchte. Das Letztere ist sehr zum Leidwesen meines Mannes. Er hat jedoch mittlerweile gelernt, dass er mir besser nichts Wichtiges mitteilt, wenn ich an meinem Laptop sitze.
Wenn aber jemand meine Hilfe braucht, sei das mit zwei offenen Ohren oder einer heissen Tasse Kaffee, bin ich immer zur Stelle. Auch wenn ich gerade schreibe.

Welche Götter verehrst du?
Phu, wo fange ich da an? Ein Schriftsteller, der mich schon sehr lange begleitet und deshalb auch sicher geprägt hat, ist Nikolas Sparks. Für mich vermittelt er Gefühle wie kein Zweiter. Ich habe wahrscheinlich jedes seiner Bücher regelrecht verschlungen. Der zweite grosse Autor der Neuzeit (wie ich finde), ist Dan Brown. Er hat zwar die Angewohnheit, alles ein wenig in die Länge zu ziehen. Aber ich liebe seine Detailverliebtheit. Die dritte Künstlerin hat mich wahrscheinlich am stärksten geprägt. Sie ist Malerin und eines meiner grössten Vorbilder. Ich habe ihr unendlich viel zu verdanken. Nämlich meiner Mutter Jeannette.

Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Bis zum jetzigen Zeitpunkt wird das meiste, was ich geschrieben habe, noch auf meinem Laptop verwahrt. Dies ändert sich jedoch bald. Denn die Veröffentlichung meines Debütromans ist für den Frühling 2021 geplant. Es ist ein grosser Schritt, aber ich freue mich wahnsinnig darauf. Derweilen erzähle ich auf meinem Blog aus dem Autorenleben und bin vor allem auf Instagram als @cindy_schreibt unterwegs.

Und nun, zeige dich

Ich habe euch eine Leseprobe aus meinem Debütroman „Till the end – Solange dein Herz schlägt“ mitgebracht.

Der Kies knirschte unter ihren Füssen und der Rollkoffer, den sie hinter sich herzog, scharrte laut. Der Boden war zu uneben, als dass die Rollen ihre Arbeit hätten tun können. Sophia kannte den Weg blind. Schon etliche Male war sie ihn entlanggegangen. Jeden Sonntag kam sie hierher, seit fast einem Jahr. Es war kalt für einen Tag im April und es nieselte leicht. Sophia zog ihren Mantel noch ein Stückchen enger um ihren Körper. Viel Zeit blieb ihr nicht, aber sie konnte nicht abreisen, ohne sich zu verabschieden. Sie erkannte den Stein schon von weitem und steuerte direkt auf ihn zu. Am Ziel angekommen, stellte sie den Koffer ein Stück weit von sich weg und trat vor den rechteckig zugehauenen Felsblock. Er war wirklich schön geworden, so schön, wie eben so ein Ding sein konnte. (…) Das schlichte Holzkreuz stand schon viel zu lange an dem Ort, wo die sterblichen Überreste ihrer grossen Liebe begraben waren. Auch wenn sie es sich noch so sehr wünschte, Matt würde nicht wiederkommen. Nicht mit und nicht ohne Grabstein.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Olga Polikevic sagt:

    Der Roman scheint das Herz (zumindest meins) mitfühlen zulassen …
    Viel Erfolg und weiterhin viele Ruhestunden, damit diesem Roman viele weitere folgen.
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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