Wie ich kämpfe

Wie ich kämpfe

Steh ich hier im Regen.
Mein Feuer fast erloschen.
Doch der Regen der fällt.
Ist nicht das Wasser aus den Wolken.
Sondern die Tränen aus meinen Augen.

Denkst ich wüsste alles.
Doch weiß ich zu wenig.
Um mich selbst zu heilen.
Glaubest an meine Stärke.
Doch bin ich selbst.
Der der im innern zittert.

Wie sehr willst du noch tanzen.
Auf meiner eigen Brust.
Lieg ich schon am Boden.
Spürst du nicht die Luft.
Die mir zum Atmen fehlt.

Mein Schwert gesenkt.
Mein Kopf geneigt.
Flehe ich zu dir.
Mir auch nur einmalig.
Den Weg zu zeigen.
Über die Hügeln des Lebens.

Mein Herzschlag verblasst.
Im Donnergrollen des Kampfes.
Mein Schrei bleibt unerhört.
In aller offnen Ohren.

Gibst mir nach was ich sehne.
Was mein Herz sich wünschet.
Doch entreisest es mir wieder.
Vor meiner tränend Augen.

Werd ich aufstehen.
Und einsam weiter marschieren.
Bis auch die letzte Kraft gewichen.
Aus meinen Muskel.
Aus meinen Knochen.
Aus meinem Leib.

Und meinig Seele.
Endgültig zerstäubt.
Im dunklen Tal.
Ohne jegliche Kraft.

Siehst du denn nicht.
Wie ich Kämpfe.

(©Matthias Breimann)

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