Sand der Zeit

Sand der Zeit

Der Sand der Zeit durchläuft die Täler.
Fließend stetig abwärts.
So stehe ich davor.
Und sieh zu wie er läuft.

Zu viel Zeit schon vergangen.
Aus den Augen sie verloren.
Doch wartend auf den Moment.
Der mit goldner Stimme spricht.

Waren es die tausend Fehler.
Oder doch die richtgen Entscheidungen.
Die mich hierher trieben.
An jenem Orte.
Von Zeit und Raum.

Der klare Sternenhimmel brangt vor meiner.
So unendlich viele Lichter die Funkeln.
Doch der der an meiner Gedacht.
Ist nicht dabei.
Oder bin ich gar blind.
Und sehe den Stern der für mich strahlt.
Wegen aller Sterne nicht.
Welch Schleier hat meine Sinne verdunkelt.
So dass ich ihn nicht sehen kann.

Der Lichtpunkt im Kosmos.
Der mein Zuhause ist.
Wo meine Seele losgelöst.
Muss er erst geboren werden.
Oder ist er gar erloschen.

Der aschgrau Mond.
Verbirgt sein strahlend Antlitz.
Doch schenket er mir dennoch Licht.
Verstecket sich hinter ihm vielleicht doch.
Den Stern den ich ersehne.

Schwermut in der Seele.
Gläsern Augen tropfend Nass.
Blickend ich zu Boden.
Fragend nach so vielen Antworten.
Die mir das Leben bis heut verbirgt.

So blicke ich weiter.
Auf den Sand der Zeit.
Nehme eine Handvoll.
Und lass ihn sanft.
Aus meinen Händen.

(©Matthias Breimann)

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