Die Montagslyriker – Mick Haesty

Einen wunderschönen Montagabend wünschen Euch wie immer die liebe Kollegin Mia von Miasraum und ich. 😁☕

Heute dürfen wir euch wieder einen neuen, vielschichtigen Teilnehmer präsentieren.

Seine Dämonen die ihn zur Kunst und zum Schreiben inspirierten, waren seine Depressionen. So begann er seit 1994 eigene Texte zu verfassen und seine eigene Sprache zu finden, wo die Inspirationsquelle dafür The Doors waren.

Als eher introvertierte Seele, braucht er einige Zeit um seine Schüchternheit abzulegen und vertrauen zu können. Wobei seine Familie das allerwichtigste ist. Zudem ist er ein buntgemischter Geist, dem man nicht in eine Schublade stecken kann.

Seine Götter sind unter anderem eben The Doors, aber auch Ingeborg Bachmann, Pablo Neruda, Oscar Wilde, Nietzsche, Rilke und viele andere.

Einige Bücher hatt er mit seinen Werken bereits gefüllt und veröffentlicht. Dazu kann man all seine Werke nachlesen auf seinen Instagram Accounts @mickhaesty und @micks_lartyrix sowie auf seiner Homepage.

Doch nun lassen wir ihn zu Wort kommen und übergeben ihm das Wort.

Einen herzlichsten Applaus für:

Mick Haesty 👏🏻👏🏻👏🏻😁

Von Lyrik in Ton und Schrift, abstrakten Bildern, über Fotos, bis Collagen gibt es alles von mir. Nur Portraits kann ich nicht malen. Dazu fehlt mir das Talent. Und ich bin kein studierter Künstler. Habe nie einen Kurs besucht oder mich weitergebildet. Ich bin im Prinzip nur ein Autodidakt.
 

Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zur Kunst verführte?

  1. Mein Schmerz und meine Dämonen sind die allzeit bekannten Depressionen. Sie sind mit dem 6. Lebensjahr in mein Leben getreten und bevor sie milder wurden, haben sie mich ganzschön fertig gemacht. «Oscar Wilde sagte: Ich kann allem widerstehen nur der Versuchung nicht.» Die Versuchung zeigte sich im Wort und Satz, meinem Tummelplatz. Schon seit ich 10 Jahre alt war, hörte und las ich erste Lyrix von Musikern wie: The Beatles, David Hasselhoff, Peter Maffay oder Mathias Reim, den Fantastischen Vier usw. Später kamen Bösewichte hinzu, wie: The Doors, Marilyn Manson, Kurt Cobain, Pete Doherty, Robby Williams usw. Die hatten alle eins gemeinsam: Sie haben provoziert und waren depressiv. Aber erst ab 1994 versuchte ich mich in meinen eigenen Texten und erst mit The Doors, die ich 1998 entdeckte, entwickelte sich meine eigene Sprache.
  1. Wer mich kennenlernen will muss wissen, dass meine Familie das Wichtigste auf der Welt für mich ist. Aber wenn es um die Kunst geht, bin ich L’Artyriker, Schweizer und ein InstaQuerkopf aus Leidenschaft und der Geist Jim Morrisons ist in mich gefahren als ich 18 war, meine Eltern sind tot und ich bin eigentlich ein Rockstar. Dass ich «ein sensibles, intelligentes Mensch bin, mit der Seele eines Clowns, der mich dazu zwingt, im entscheidenden Moment, alles wieder kaputt zu machen,» stimmt nicht mehr ganz. Das war jetzt ein Morrison Zitat, aber dass ich Schweizer bin stimmt, meine Eltern sind jedoch nicht tot. Nein, ich bin sehr schüchtern und versuche die Lage erst mal ab zu schätzen, bevor ich richtig Vertrauen kann. Und eigentlich bin ich ein buntgemischtes Mensch, welches man nicht in eine Schublade stecken sollte.
     
  2. Meine Götter sind ganz klar THE DOORS. Seit ich 1998 den Song «Hello I love you won’t you tell me your name, hello I love you let me jump in your game» gehört habe, kann man Jim Morrison und The Doors, bei mir nicht mehr wegdenken. Ich habe alles gelesen und gehört, was es von und über diese Band und diese Künstler gibt. Ich durfte in der Schweiz 2 Konzerte live miterleben, natürlich mit 2 von 3 verbliebenen Doors Mitgliedern Ray Manzarek und Robby Krieger. Weitere Künstler, die mich inspirieren sind: Charles Bukowski, aber auch Baudelaire, Hilde Domin, Ingeborg Bachmann, Pablo Neruda, Oscar Wilde, Nietzsche, Rilke, S.F. Ahrens und Wolf Wondratschek u.v.m.
  3. Seit ich im Oktober 2017 in den Schwarzwald gezogen bin, versuche ich meine Kunstform L’Artyrix in Deutschland in Form von Werbung, bekannter zu machen. Meine Familie geht dabei natürlich vor und da ich noch etwas Geduld brauche, um eine erste Ausstellung in Deutschland machen zu können, konzentriere ich mich aufs Schreiben. Da gerade Corona wütet, habe ich noch etwas Zeit, um an neuen Projekten zu arbeiten. Aber im letzten Jahr, haben wir für mich ein neues Logo kreiert und aktuell mache ich Werbung für meine neuen Gedichtbände «Jede Menge Raum» und «LP», die ich selbst gestalte, die Texte ausdrucke und zusammenhefte, um diese dann auf meiner Homepage www.mickhaesty.ch oder auf Instagram @mickhaesty und @micks_lartyrix an zu bieten. Aber ich möchte ganz klar, auch in Deutschland eine erste Ausstellung machen.

Was mir noch am Herzen liegt ist, dass ich eine CD mit vertonten Gedichten veröffentlichen möchte. Geholfen haben mir dabei einige Instapoet*innen, die meine Texte gelesen haben. Das Projekt ist noch im Gange, aber der Erlös geht in vollem Umfang an die deutsche Krebshilfe.

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