Gestehen

Gestehen

So gedenk ich nichts zu sagen.
Oder soll ich dir meine Liebe gestehen.
Gleichst du gänzlich allen andren.
Und wirst am Ende doch nur wieder gehen.

So oft wurde schon gesagt.
Ich bleibe bei dir für immer.
Doch kenn ich nur zu gut.
Dies verlogene gewimmer.

Von Treue hast du keine Ahnung.
Loyalität dir gänzlich fremd.
Bist doch gleich diese Art Mensch.
Der nur bleibt solangs nicht brennt.

Wird es mal ein wenig schwerer.
Wirfst du die Flinte in das Korn.
Doch ich bin der der bei dir blieb.
Dann erst recht ich blies ins Horn.

So war doch stets die Kraft vergebens.
Die ich in uns investierte.
Am Ende war ich der Arsch.
Der wieder mal nur verlierte.

Hab dir mein Herz und Wesen geschenkt.
Doch du schnittst es mir aus der Brust.
Du weißt doch gar nicht was Liebe ist.
Drum besteht deine Seele nur aus Frust.

Doch gänzlich wird auch mein Herz zu Stein.
Lass mich nicht mehr blenden.
Von schönen Worten und falschen Taten.
Lass meine Liebe nicht mehr schänden.

So steh ich hier und warte.
Beobachte diese ehrlos Welt.
Wo keine Ideale mehr zählen.
Nur noch Schwachsinn, Ruhm und Geld.

Doch jeder Mensch der frei kommen mag.
Ist bei mir liebend gern gesehen.
Und vielleicht kommt auch noch die Eine.
Wessen ohne Angst ich kann meine Liebe ihr gestehen.

(©Matthias Breimann)

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