Die Montagslyriker – Jos_Picsandpoems

Einen wunderschönen Montagabend wünschen euch heute wieder natürlich die liebe Kollegin Mia von Miasraum und ich. 😁☕

Heute geht es bei uns den Montagslyrikern wieder weiter mit unserer nächsten Teilnehmerin in dieser Runde. 🤗😁

Ich persönlich habe mich schon sehr darauf gefreut und freue mich mega riesig, dass es heute soweit ist. Denn heute dürfen wir bei den Montagslyrikern eine junge, talentierte, wunderbare, witzige und liebenswerte Frau, Künstlerin und ihre Werke vorstellen, die stets aus den tiefsten ihrer facettenreichen, empathischen und farbenfrohen Seele und ihrem Herzen kommen. Die Allermeisten hier kennen sie natürlich mit ihren tiefen, liebevollen aber auch oft melancholischen oder knallharten Texten über das Leben und vor allem die Liebe.

Ungeduld, schnelle Ablenkung und ein klein wenig Unsicherheit, sind ihre kleinen Handicaps.

Eine ihrer größten Vorbilder ist George Sand (*Pseudonym) da sie Frauen eine Stimme gab.

Derzeit veröffentlicht sie ausschließlich auf Instagram und ihr größter Wunsch einen eigenen Gedichtband zu veröffentlichen, wird hoffentlich bald in Erfüllung gehen.

Ich könnte jetzt noch Stunden erzählen aber….☝🤣🤣 Das überlasse ich am Besten ihr selbst. 😁

Darum ein herzliches Willkommen bei den Montagslyrikern liebe

Jospicsandpoems

Wir freuen uns sehr, dich heute Abend bei uns begrüßen und vorstellen zu dürfen auf unserer Bühne 🤗😁

Liebe Grüße 😁☕💙

1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zur Kunst verführte? (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

Es ist das Leben – alle meine Erfahrungen, jeder Mensch, den ich getroffen habe, alles was mich prägte und mich ausmacht hat in mir den Wunsch erweckt, das Erlebte auch in Worten auszudrücken. Gerade die Poesie hat die Macht, Glück und Freude in schönster Form zu teilen und auch dem größten Schmerz mit Kunst Schönheit zu verleihen.

2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du … (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

Mich selbst zu beschreiben, fand ich schon immer sehr schwierig. Die schlechten Eigenschaften fallen mir eher ein, als die guten. Deswegen stütze ich mich hier ein wenig auf die Beurteilung einer mir nahestehenden Person. Es fielen Begriffe wie „großes Herz“, „aufrichtig“, „hilfsbereit“ und „empathisch“. Eine meiner schlechtesten Eigenschaften ist meiner Meinung nach die Ungeduld, lange auf etwas zu warten mag ich gar nicht, sei es auf eine Antwort oder auch auf die Straßenbahn, da laufe ich lieber eine Haltestelle weiter. Irgendwie bin ich immer etwas zu spät dran, egal wie viel Zeit ich mir einplane, vermutlich weil ich mich leicht ablenken lasse. Was mich an mir am meisten stört ist eine gewisse Unsicherheit, ich schaffe es meist sehr selbstbewusst aufzutreten, lege aber doch zu viel Wert auf die Meinung anderer, von der ich mich dann auch schnell verunsichern lasse.

3. Welche Götter verehrst du? (Künstler, die dich prägten, die du magst oder empfehlen möchtest.)

Es gibt viele Künstler, deren Kunst ich mag. Sie alle zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen. Größten Respekt habe ich zum Beispiel vor einer Dame, die unter dem Pseudonym George Sand Frauen eine Stimme gab in einer Zeit, in der von Frauen doch eher Schweigsamkeit erwartet wurde. Meine Bewunderung haben all die Frauen, die es ihr gleich taten und sich in einer von Männern beherrschten Domäne durchsetzten. Doch ist es erstrangig die Kunst selbst, der ich höchste Achtung entgegenbringe. Da sie mir als beste Freundin immer zur Seite steht.

4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen? (Lesungen, Poetry-Slam, Veröffentlichungen in Zeitschriften, Büchern, Internet, Ausstellungen, Konzerte usw.)

Ich hoffe darauf, dass es mein Werk für mich tut xD. Nein Spaß beiseite, bisher veröffentliche ich ausschließlich auf Instagram, ein Gedichtband ist ein großer Traum, den ich bald verwirklichen möchte.

5. Und nun, zeige dich! (Mit bis zu 10 charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir?)

Freischreiben

Eines Tages schreibe ich mich frei. Ich werde mit Worten den Käfig sprengen, den ich mir selbst baute. Werde die Stäbe, denen ich die Namen „Sicherheit“ oder „Liebe“ gebe, bei ihren richtigen Namen nennen und sie mit der Kraft meiner Worte zerstören. Eine Superkraft, die mich zur Heldin macht – zur Heldin in meinem eigenen Leben.

© jos_picsandpoems

Manchmal

Ist die Vergangenheit auch hübsch verpackt, darunter sind wir nackt. Nackt bis auf die Seele. Erfahrungen tragen wir wie Dessous darunter, die wir nicht jedem erzählen. Nur manchmal ziehen wir uns aus. Zieh’n uns aus bis auf das Leben.

© jos_picsandpoems

Sehnsuchtsgedanken

Sehnsuchtsgedanken gehen raus an dich. Suchen dich und finden nicht, was sie zu finden sehnen. Wähnen dich weit weg von mir, doch eigentlich bist du doch hier, immer hier gewesen. Denn als Teil von mir kann jederman dich in meinen Augen lesen.

© jos_picsandpoems

Wachsen

Ich trete heraus ans Licht, lasse Träume zu, lasse auch Tränen zu. Trete aus meinem eigenen Schatten und werde größer als ich selbst. Trage meinen Körper über die Schwelle – aus der Angst ins Leben.

© jos_picsandpoems

Dramaqueen

Bin die Königin meines Dramas und spiele mich um mein Leben. Mein Herz als Einsatz, alles auf Rot. Doch das Schachspiel fällt aus, denn der König ist tot.

© jos_picsandpoems

Alte Liebe

Ich bin verliebt in das, was wir einmal waren, doch sind die Schmetterlinge alt. Gehn nur noch am Krückstock unserer Vergangenheit. Fliegen auch schon lang nicht mehr, dafür ist zu viel geschehn, oder hast du schon einmal gebroch‘ne Herzen fliegen sehn?

© jos_picsandpoems

Warten

Lieb mich in grauen Staßen auf kaltem Asphalt und deck uns zu mit den letzten verbliebenen Farben. Bleib hier mit mir und lass uns auf den Frühling warten.

© jos_picsandpoems

Im Staub

Hast mich hier gelassen, Als du gingst, An einem Ort ohne Liebe. Lief mein Körper auch weiter, Liegt mein Herz immer noch hier. Mit einer Krone aus Staub Und mit dem Finger Schreib ich Deinen Namen drauf.

© jos_picsandpoems

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