Kurzgeschichten#4

Mondsternschnuppen

Ein grauer Felsen unter mir, hier sitze ich und blicke in die weite Ferne. Umhüllt von einem dunkel und doch ist es wunderschön. Ein paar Funken rasen über meinen Kopf hinweg und bringen mich zum Träumen. Im selben Augenblick, werde ich mir wieder dessen bewusst, warum ich hier in jener Sandwüste bin, ganz alleine. Ich erhebe mich und wende mich einem kleinen Sandhügel zu. Ganz vorsichtig nehme ich eine Handvoll jenes feinen, grau-weißen Sandes, drehe mich wieder um und nehme wieder auf meinem Felsen vorsichtig platz.
Mein Blick schweift wieder in die Ferne, um in Gedanken auf den passenden Moment zu warten.
Vor meinen Augen erstrahlt die blaue Kugel, mit grünen Flächen und einem zarten Hauch von weißen Wolken, wie Watte.
Ja, da ist sie die Erde. Ich genieße den wunderschönen Ausblick. Doch nun weiß ich, es ist soweit. Der Moment ist gekommen. Ich nehme ganz behutsam meine Hand, in jener sich das kleine häufchen Mondsand befindet und streue ihn aus meiner Hand, auf die Erde.
Ich sehe zu wie der Sand mit den winzigen Körnern auf Erde regnet, auf jenen Teil der Welt wo du lebst und wartest und hundertausende kleine Funken in wunderbaren Farben den Nachthimmel der Erde erstrahlen.
Nach einiger Zeit, bei dir wieder auf der Erde angekommen, sehe ich dir in die Augen und sage, “ich hab dir doch versprochen, ich lass es für dich Sterneschnuppen regnen, und zwinkere dir zu“.

(©Matthias Breimann)

Mfg

Matthias 😃

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Nati sagt:

    So schön Matthias. 🙂

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    1. Liebsten Dank, das freut mich sehr zu hören. 😊🙏🙏🍀

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  2. fraggle sagt:

    Ich schließe mich der Vorrednerin an: Sehr schön!

    Ich habe übrigens im ersten Moment „Monsterschnuppen“ gelesen und daraufhin beschlossen, dass ich dringend einen Kaffee brauche … 🙂

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    1. Herzlichsten Dank 🙏🙏😊

      👍😂😅 sieht aber echt so aus, auf den ersten Blick.

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