Die Montagslyriker – Wikilyrics

Einen wunderschönen Montagabend bei den Montagslyrikern, wünschen Euch wie immer die liebe Kollegin Mia von Miasraum und ich. 😃☕

Das Pandemonium dieser Welt, verführt seine Seele sogleich seinen Geist zum Verfassen seiner Texte, jene dadurch breitgefächert sind, sowie sein Menschsein selbst auch, ein breitgefächertes Repertoire zu bieten hat. Obgleich dieser Tatsache, ist er kein verfechter des Smalltalks, da ihn jener eben zu Langeweile verhilft.

Er empfiehlt seinen Lesern zudem gerne den König des Horrors, Stephen King. Sogleich mit dem Hinweis ihn mit anderen Augen, anderer Perspektive zu lesen.

Aufgrund dessen, dass er gerne der Anonymität seinen Namen verleiht, veröffentlicht er gerne auf Instagram seine Texte. Zudem befinden sich einige Projekte in Arbeit.

Wie immer wollen wir gar nicht zuu viel verraten und wünschen euch viel Lesevergnügen mit unserem heutigen Teilnehmer:

Wikilyrics 👍🏻😃


1.
Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zur Kunst verführte?
Leider muss ich für alle, die es noch nicht wissen, eine schlechte Nachricht vorweg schicken: Es gibt Dämonen. In uns, um uns, überall. Und sie wollen dich. Es gibt aber auch noch eine gute Nachricht: Sie können dir nichts anhaben, wenn du nicht auf sie reinfällst. Das kann Angst machen, muss es aber nicht. Denn es bedeutet, man kann die Dämonen nutzen, um nicht schon zu sagen, ausnutzen. Sie geben Futter, zeigen einem, wo es weh tut, von wo man sich besser fern halten sollte, wo die dunklen, echten Ecken liegen und wo die wirklichen Geschichten zu finden sind. Auch das ist gefährlich, Abgründe können tief oder sogar unüberwindbar sein, so mancher hat sich dabei schon mehr als das Herz gebrochen oder den Verstand verloren und deshalb ist es auch nicht jedem zu empfehlen. Aber es ist jedem selbst überlassen.
Anders gesagt, die Geschichten, die Gefühle und alles weitere sind meiner Meinung immer da. Das Anstrengende ist, die passenden Worte zu suchen, um alles passend zu beschreiben. Ich glaube, manche sind dabei fleißiger, sorgfältiger, vielleicht sogar besser, aber oft auch einfach nur glücklicher als andere.
Mein Antrieb zum Schreiben bleibt deshalb auch für immer derselbe:
Ich kann leider nicht anders.
2.
Wer dich kennenlernen will, muss wissen, dass du…
Wer mich kennenlernen will, sollte einfach den Mut haben, es zu versuchen. Ich kann die komplette Bandbreite abdecken, von fast normal bis völlig bekloppt. (Außer komplett seriös sein, das wird wohl nie ganz klappen.) Trotzdem bin ich in erster Linie ein Beobachter und kann leider dadurch auch abweisend weil abwesend wirken. Genauso bin ich ganz schlecht in Smalltalk, da mich „Unwichtiges“ dann doch wieder nur mäßig interessiert, andererseits: Wer will schon immer mit den „harten“ Themen einsteigen? Manche merken es vielleicht schon, ein wenig merkwürdig bin ich vielleicht auch. Im Grunde aber auch nur ein Trottel auf der Suche nach der nächsten Geschichte – und wer mir da Stoff liefern will, ist sowieso immer willkommen.
3.
Welche Götter verehrst du?
Ich würde gern Stephen King empfehlen, da ich finde, er wird unterschätzt. Nicht, weil er zu wenig verdient oder Aufmerksamkeit bekommt, ich denke, das ist schon ok so. Mir geht es darum, ihn vielleicht noch einmal mit anderen Augen zu sehen und vor allem zu lesen. Die Story ist schon bekannt? Um so besser, dann kann man viel besser auf den Aufbau, die Struktur, Erzählweise und die Techniken achten, mit denen der Autor arbeitet. Wer dann wirklich Spaß haben will, arbeitet chronologisch und vergleicht später die älteren mit neueren Werken. Man kann wirklich viel lernen.
4.
Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
Im Grunde tu ich nicht viel, um „bekannt“ zu werden, zumindest hab ich es bisher nicht getan. Eigentlich bin ich Werbetexter. Texte auf Instagram zu posten ist mehr oder minder das erste Mal, dass ich meine privaten Texte einer breiteren Öffentlichkeit präsentiere. Aber es macht Spaß, ich bekomme tolle Rückmeldungen und das motiviert auch. Trotzdem bleibe ich bisher lieber größtenteils anonym, da es mir doch eine gewisse Sicherheit gibt. Allerdings arbeite ich gerade an verschiedenen Projekten, einfach weil es im Moment so viel Spaß macht. Auf Instagram möchte ich beispielsweise demnächst auch Kurzgeschichten veröffentlichen, wahrscheinlich stückweise, dafür regelmäßig und genauso versuche ich gerade gleich zwei Buchprojekte in geregelte Bahnen zu lenken. Hat alles auch viel mit ausprobieren zu tun und irgendwann muss man ja einfach mal starten.
5.
Und nun zeige dich!
Alles bisher veröffentlichte, ist hier zu finden:
@wikilyrics (Instagram)

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Olga Polikevic sagt:

    Treffende, interessante Verse.
    Viel Erfolg bei den weiteren Projekten.
    Mit lieben Grüßen

    Gefällt 1 Person

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