Lichtes Wesenkleid

Lichtes Wesenskleid

Am Boden kniend.
Von Dunkelheit eingehüllt.
Den Weg nicht sehend.
Sinne verhüllt mit Nebel.
Die Hoffnung aufgegeben.
Die Angst mich fest am Hals gepackt.
Zweifel zerreist mein Herz in zwei Teile.

Im selbig Moment.
Erblickend ich ein helles Licht.
Nicht blendend sondern warm.
Ein zartes Wesen tritt hervor.
Doch glaubend meinen Sinnen nicht.
Strecket mir die Hand entgegen.
Doch Zweifel lässt mich zögern.

Wie vermag dies lieblich Wesen.
Mir denn je zu helfen.
Nicht fordernd sondern frei.
Wirkend ihre Geste.
Mit letzten Vertrauen.
Ergreife ich die Hand.
Und senke mein Haupt.

Sogleich spüre ich die Wärme.
Die meine Seele fest umschließt.
Strahlend große Flügel.
Umgeben plötzlich jene Gestalt.
Die zuvor doch dunkel und zart wirkte.
Kraft vermag mein Herz zu durchdringen.
Spürend sanften Flügelschlag in meiner Brust.
In zwei Flügel eigen Herz sanft eingebettet.
Zugleich stärkend festgehalten.

Hoffnung erwächst.
In meiner lebend Seele wieder.
Die zuvor schon tot geglaubt.
Die Nebelwand vor meinen Sinnen.
Schwindend stetig mehr und mehr.
Noch nicht gänzlich sehend.
Doch die blindend meiner Seele.
Vermag sich langsam.
In Luft aufzulösen.

(©Matthias Breimann)

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